Schlechte Neuigkeiten von der Ackerstraße

Folgende Infos erreichten uns heute von wikinews030:

Bei einem Interview mit Holger Lippmann, dem Geschäftsführer des Liegenschaftsfond Berlin, teilte Lippmann wn030 gegenüber (am 28.5.09 15:45h) mit, daß der Liegenschaftsfonds einen Verkaufsauftrag für die Ackerstraße an den Chorverband und an die Joop-Gruppe habe. Hier sei zwar das Baurecht unklar, was zur Verzögerung der Verhandlungen führe, jedoch könnten Verhandlungen mit anderes Interessenten durch den fest stehenden Verkaufsauftrag nicht geführt werden. Holger Lippmann unterstreicht – hierbei analog in der Begründung mit Clemens Teschendorf – sein Unverständnis über die Absage Kronawitters bei der ihm einst als Ausweichobjekt genannten Borsigstraße.

Kronawitter könne sein – nun ausführlicheres – Projekt einreichen, dessen Hauptstadtrelevanz neu geprüft werden kann, bei einem positiven Ergebnis würde sich der Liegenschaftsfonds bemühen, Kronawitter ein Ausweichobjekt anzubieten.
Das Ausweichobjekt müsse hierfür jedoch frei verfügbar sein. Holger Lippmann wiederholt, daß dies bei der Ackerstraße nicht der Fall ist. Er begründet die Irreversibilität der Entscheidungsfindung mit der Gebundenheit des Liegenschaftsfonds, der mit den Risiken der Interessentin zusammenhänge. Bereits getätigte Planungsinvestitionen der Interessentin können, so Lippmann, nicht übergangen werden. Damit wendet er sich gegen die kürzlich (s.o.) getätigte Aussage von Teschendorf, der das Direktvergabeverfahren als prinzipiell für Kronawitter noch offenes bezeichnet hatte.

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