Selbstdarstellung

Die Brunnenstraße 183 in Berlin-Mitte hat ihre Tore wieder offen und braucht deine/eure Hilfe

Viele nichtkommerzielle, linke (Wohn-) Projekte haben in den letzten Jahren schon dran glauben müssen, haben einer ausschließlich nach Geld und Prestige strebenden Stadtumstrukturierung Platz machen müssen, sind Immobilienspekulation zum Opfer gefallen oder wurden durch Illegalisierung ausgespielt……In ganz Berlin sind diverse Projekte betroffen: der Schokoladen, die Liebig 14 und Liebig 34, der Wagenplatz Schwarzer Kanal, Rigaer 94,…. und ganz akut die Brunnen183.

Der Kiez um den Rosenthaler Platz ist immer mehr zum Vergnügungspark für Yuppies geworden, und diejenigen die nicht mithalten wollten oder konnten beim stylischen Getue der ewig Jungen und Schönen mussten schon lange größtenteils aus der Gegend weichen. Nun sollen auch wir den Weg frei machen für einen gewinnorientierten Investor.

Obwohl am 18.06. nicht geräumt wurde, ist die Brunnenstraße 183 noch in akuter Gefahr geräumt zu werden und der Gentrifizierung zum Opfer zu fallen. Aus der neuen Situation haben sich neue Strukturen herausgebildet, sprich neue Kleingruppen und AG’s fanden, und finden sich noch, zusammen, neue Unterstützer_innen engagieren sich im Haus. Alte Strukturen werden aufgebrochen und es sind alle interessierten und politisch Motivierten eingeladen uns zu helfen dafür zu kämpfen diesen Freiraum aufrecht zu erhalten und weiterhin mit neuem, buntem Leben füllen können. Altbekanntes wie der „Ballast der Republik“ und die tägliche Vokü (20:00 Uhr) geben auch wieder Raum, um sich zu treffen und Ideen auszutauschen. Ebenso freut sich der „Gift-Laden“ auch wieder auf Besucher_innen.
Das Haus bietet durch seine Größe genug Raum für Projekte und Ideen, also kommt vorbei, stellt sie und euch vor und engagiert euch um dem tristen, grauen Stadtalltag mit all seinen Zumutungen und Ungerechtigkeiten Paroli zu bieten. Wir gestalten unseren Lebensraum selbst und stehen ein für ein selbstbestimmtes Leben.

Darüberhinaus versteht sich die Brunnen183 als Raum in dem mensch frei von sexistischen, rassistisch-faschistischen, verwertungsideologischen, fremdkontrollierten, normativen Zwängen und jeglicher Diskriminierung leben, arbeiten und sich entfalten kann.

Wir bleiben Alle! Wir lassen uns nicht vertreiben!
Die Häuser denen, die drin wohnen!