Aufruf – Call 4 Action – Mois d’actions

Aufruf – Call 4 Action – Mois d’actions

Here you can read our Call-for-Action in different languages. Atm it is available in de + en + fr. Asap we will post it in further languages. If you can plz help us with the translations. =) thx

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Unsere Utopien gegen ihren Profit!

Aktionsmonat für autonome Freiräume und gegen Repression!

Die Zeit ist reif für eine unkontrollierbare Bewegung…

Dies ist ein Aufruf, der sich an alle selbst von Repression und Ausgrenzung betroffenen oder solidarischen Menschen, an alle Kleingruppen und linken Zusammenhänge, Künstler_innen und Aktivist_innen wendet. Er wurde formuliert, da die letzten Wochen in Berlin und in anderen Städten und Ländern turbulent waren und die Ereignisse sich überschlugen.
Es ist oft das gleiche Schema: Sobald sich Menschen einen Freiraum schaffen um dort kollektiv neue Formen des Zusammenlebens und -kämpfens zu erproben, schlägt der Staat mit seinen Repressionsorganen zu. Es kommt zu Räumungen, Verhaftungen und letztendlich auch zu Prozessen. Egal ob Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hamburg, Dresden oder Oldenburg: in der kapitalistischen Verwertungslogik ist kein Platz für Freiräume. Uns reicht es schon lange und – es wird Zeit das wir gemeinsam zurückschlagen!

Die Situation in Berlin…

In den frühen Morgenstunden des 16. November wurde Tobi in der Nähe von 2 brennenden Autos festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, diese angezündet zu haben, und er sitzt nun in U-Haft. Am selben Nachmittag stürmte die Polizei gleich zwei Hausprojekte in Berlin: die Liebig 14 und die Liebig 34. Menschen wurden in ihren Zimmern eingesperrt und geschlagen, es gab kaum Zeug_innen der Durchsuchung, die Bullen verhielten sich gewohnt rüpelhaft. Eine Woche später wurde die Brunnenstr. 183 widerrechtlich geräumt. Die Einrichtung wurde von den Bullen zerschlagen, alle Fenster herrausgerissen und das Haus unbewohnbar gemacht. 40 Männer, Frauen und Kinder sitzen auf der Straße.

Die Antwort darauf folgte schnell: 3 große Solidemos,und etliche Soli-Aktionen in Berlin und anderen Städten. Viele Menschen wurden dabei festgenommen, gegen mindestens 2 wurde ein Haftbefehl ausgesprochen. Berlin ähnelt zur Zeit einer Polizeistadt, Platzverweise werden ständig wahllos verteilt, Kleingruppen werden verfolgt, Menschen werden auf der Straße kontrolliert und durchsucht, Wannen und Zivis prägen das Stadtbild.

Zugleich hetzt ein Teil der die Medien massiv gegen die linke Szene und die Hausprojekte: Die U-Haft von Alex wurde von der Springerpresse gefordert, Tobi wurde vorverurteilt und mit Namen und Gesicht auf der Titelseite abgedruckt und es wird dazu aufgerufen, die „Terrornester“ endlich zu räumen. Dies ist eingebettet in die staatliche Kampagne gegen „Linksextremismus“, die die linke Szene isolieren und mit Neonazistrukturen gleichsetzen soll.

Dass ein Repressionsschlag kommen musste, war abzusehen: Die linke Szene hat in den letzten Jahren mit vielen Demos und Aktionen dass Thema Stadtumstrukturierung und Freiräume auf die politische Tagesordnung gesetzt und im Bewusstsein der Menschen gehalten. Die Berliner Polizei und Justiz gab in den letzten Monaten wiederholt ihre Hilflosigkeit gegenüber den militanten Aktionen zu, blamierte sich kräftig und verwies die Lösung des Problems an die Politik. Sie beklagte sich vermehrt, dass die verschiedenen Aktivitäten auch von einem großen Teil der Bevölkerung durchaus mit Sympathie begegnet wird. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn unsere Politik betrifft nicht nur unsere Projekte.

Denn nicht nur linke Hausprojekte sind von der Gentrifizierung bedroht, der Prozess der Aufwertung und der damit einhergehenden Verdrängung betrifft einen Großteil der Menschen in den Berliner Innenstadtbezirken! Während die Armut nicht nur in Berlin seit Jahren ständig steigt, explodieren hier gleichzeitig die Mieten. Die verschärfte Ausrichtung der Gesellschaft an Profitinteressen betrifft viele gesellschaftliche Bereiche, und stößt auch an vielen Stellen auf Protest, wie z.B. die weltweite Besetzungswelle an den Unis.

Hetze gegen Hausprojekte ist das eine – vermeintliche politische Kompromisse das andere. Wir befinden uns derzeit in Berlin in der Situation, dass das Thema steigende Mieten und Gentrifzierung gerade von allen Seiten aufgegriffen wird. Das ist erstmal ein Erfolg – aber birgt auch Gefahr. Denn die politische Strategie ist klar: durch ein paar kosmetische Änderungen an den Mietgesetzen sollen die Betroffenen eingelullt werden, soll der alltägliche und allnächtliche Widerstand isoliert werden, um ihn dann durch Bullen und Staat zerschlagen zu lassen. Lassen wir uns nicht isolieren – und lassen wir uns auch nicht mit eine paar kosmetischen Kleinigkeiten abspeisen!

Und darüber hinaus…

Es brodelt nicht nur in Berlin kräftig rund um Freiräume und andere emanzipatorische Bewegungen. Auch in anderen Städten organisiert sich Widerstand auf vielen Ebenen, sind Häuser bedroht, werden besetzt und geräumt, Freiraumbewegungen leben in vielen Städten auf, Menschen wehren sich gegen Repression, Verdrängung und Überwachung. In Hamburg wurde gerade während einer Freiraumdemo ein kurz zuvor besetztes Haus geräumt, und ein Angriff auf die Roten Flora wird medial vorbereitet. In Erfurt wurde das langjährig besetzte Topf und Söhne Gelände mit einem wahnwitzigen Polizeieinsatz geräumt, die anschließende stille Besetzung des Kegelheims wurde noch am selben Abend nach ihrer Bekanntgabe gewaltsam beendet.
In den Niederlanden wurde vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, dass die komplette Besetzer_innenszene kriminalisiert und das Besetzen und die Unterstützung dessen illegalisiert. Dies ist auch ein „Erfolg“ von medialer Hetze und mangelnder Solidarität, die nach bekanntgabe hätte erfolgen können. Auch in Lodz/Polen gab es vor kurzem eine brutale Razzia im Squat K50. Des weiteren wurde auch das bekannte Squat Milada in Prag geräumt.

Ob Erfurt, Hamburg, Wien, Magdeburg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenburg, Prag, Lodz, Berlin und Dresden – überall die gleiche Scheisse, und die gleiche Repression…

Denn da wo sich Menschen gegen die sich verschärfenden kapitalistischen Verhältnisse wehren, sitzen auch Menschen in den Knästen, die sich für ihre Utopien von einer besseren Welt engagieren. Wenn eine Bewegung zu sehr an Boden gewinnt, kommt es zu Repressionsschlägen, um die Bewegung zu isolieren, zu kriminalisieren und damit zu brechen, wie gerade aktuell in Berlin oder das letzte Jahr in Griechenland. Dagegen müssen wir uns wehren und unsere Solidarität zeigen!

Überregionaler Aktionsmonat…

Wir wollen euch dazu aufrufen, euch mit euren Mitteln und Möglichkeiten an einem Aktionsmonat für unsere Freiräume und gegen die Repression einzubringen. Wir denken dass es wichtig ist, den Gesamtzusammenhang zu sehen und solidarisch zu sein, aber gerade auch lokal zu agieren, um unsere Strukturen auszubauen, Erfahrungen zu sammeln und unkontrollierbar zu sein. Große Demos in Berlin oder Hamburg können genau das momentan nicht leisten. Wir erhoffen uns einen ähnlichen Effekt wie es damals bei der Räumung des Ungdomshuset gab, dort kam es hier spontan in über 20 Städten zu Solidaritätsaktionen, welche die Größe und die Vielfältigkeit unserer Bewegung sehr gut zum Ausdruck brachte. Neben den Aktionen möchten wir euch auffordern eure Sichtweisen auf Freiräume uns mitzuteilen, was bedeutet es in Ostdeutschland oder anderswo ein AJZ aufzubauen, wo sind die Unterschiede zwischen Projekten in Groß- und Kleinstädten, wie entwickeln sich diese Räume? Ziel ist es, möglichst viele Artikel und Berichte zu sammeln und dann diese gemeinsam in eine Broschüre einfließen zu lassen.

Egal ob Straßentheater, Infoveranstaltungen, Reclaim the Streets, spontane Demos, das Schaffen neuer Freiräume, Flugiverteilaktionen, öffentliches Kino, Konzerte im öffentlichen Raum, Straßenbahnpartys, nächtliche Spaziergänge, Solipartys… sucht eure Aktionsformen und zeigen wir gemeinsam, dass wir diese Scheiße satt haben.

Eckdaten:
Der Aktionsmonat beginnt JETZT und wir werden am 3. Januar auf einer SonderVV besprechen wie es weitergeht!

Silvester – beteiligt euch an den lokalen Antirepressions- / Antiknastdemos!

Schickt eure Berichte und alles weitere an: wba-actionweeks@riseup.net

Unkontrollierbar, vielfältig, subversiv, kreativ – sorgen wir für einen heißen Winter!

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Our Utopias versus your Profits!

Action month for autonomous free spaces and against repression!
Time has come for an uncontrollable movement…

This is an appeal/invocation to all of you who have been affected by repression and foreclosure(exclusion) or who feel solidarity for those who have, to all small groups and left communities/, artists and activists. It goes out now because the last weeks have been very tumoultously, so many things were happening, not just in Berlin, but also in many other cities and countries.
It’s almost the same procedure over and over again: The minute people allow themselves room for a free space to work collectively on new ways of living and fighting together, State is fighting back with Its repression organs. Evictions, arrests and law cases turn up on the pale. No matter if it’s Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hamburg, Dresden or Oldenburg: in the capitalist reclamation logic there is no space for free space. We have had enough of it – so now it’s time to fight back together!

The situation in Berlin…

In the early morning hours of November 16th Tobi was arrested close by two burning cars. He is being suspected of having burned those cars and is in detention while awaiting a trial now. The same afternoon the police ran into two house projects in Berlin: Liebig14 and Liebig34, people were locked in their rooms and beaten up, there were almost no witnesses of the razzia, the cops were rowdily as usually. One week later Brunnenstraße 183 was evicted illegally. The whole house was smashed by the cops, all windows broken out, the house made impossible to live in. 40 men, women and kids are sitting on the street now.

There was a quick answer responding to that: 3 big solidarity demos, lots of solidarity actions in Berlin and other cities. Many people have been arrested during that, there has been a spoken out arrest warrant against at least two people. Berlin really ressembles a city overtaken by the police, sending-offs being given to random people, small groups being persecuted, people on streets being controlled and searched, vans of cops and civil cops everywhere.

The same time parts of the media badgers pretty strong against the left scene and the house projects: The arrest of Alex was demanded by the Springerpresse, Tobi was judged too early, his face and name being printed on the front pages, combined with the demands/calls to finally clear up those “terror nests”. This is just one of the points in the state’s campaign against “left-wing extremism” which is supposed to isolate the left scene and equalize it with the neonazi structures.

It was obvious that repression like that would appear after the left scene has hold lots of demonstrations and many actions were going on about gentrification and free spaces over the past years to keep those topics in peoples minds. All over the last months the police and judiciary of Berlin repeatedly admitted their helplessness against militant actions, they made a fool of themselves and transferred the job to solve this problem to politics. They were also complaining about several different actions receiving the sympathy of a majority of the population. Which is not a big surprise at all as our politics do not only refer to the left house projects but also a big amount of people living in the innercity districts! It is not just us suffering from gentrification and upgrading and the therefore appearing suppression, but also the majority of people living in those innercity districts! While pauperism is increasing in Berlin, there is also an explosion of rents taking place. There are many parts of society being affected by societys increasing interest in profits and there is also lots of protest against that like the worldwide squatted universities show.

Badgering against the house projects is one thing – pretended political compromises another one. In Berlin we are confronted with the higher and higher climbing rents and gentrifications from all sides right now. First of all that is a success – but it also means danger. That means the danger of the following political strategy: the people being affected are supposed to be appeased/satisfied with some tiny little changes of the laws concerning the rents, the daily and nightly resistance is supposed to be isolated just to be smashed by the cops and the state. We don’t let them isolate us! We don’t let them try to appease us!

Further more…

Not just Berlin is heating up concerning the free spaces and other emancipatory movements. There are also other cities where resistance is organized on different kinds of levels, houses are in danger, are squatted and evicted, free space movements revive in many cities, people fight repression, suppression and observation. In Hamburg has a just recently squatted house been evicted during free space demonstration and a raid against Rote Flora is being prepared by the media. In Erfurt the Topf und Söhne territory, which was a squat for a long time now, has been evicted with a crazy amount of cops, the silent squatting of Kegelheim which followed was ended violently the evening of the announcement.

In the Netherlands there has just been passed a law which criminalizes the whole squatter scene and illegalizes squatting and also the support of squatting. The pass of that law can also be counted as a “success” of the media badgering and a lack of solidarity that should have been shown after the announcement. In Lodz/Poland there has also been a brutal razzia in the squat K50. The well-know squat Milada in Prague was evicted.

Whether Erfurt, Hamburg, Vienna, Magdeburg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenburg, Prague, Lodz, Berlin or Dresden – it is the same shit, the same repression everywhere…

Because where people fight against the capitalistic measures getting worse and worse, those people are in jail for getting involved with fighting for their utopias of a better world. In case a movement gains in importance, there is always repression following/fighting back to isolate the movement, criminalize it and brake it like in Berlin now or in Greece last year. We have to fight that and show solidarity!

Supra-regional action month…

We want to call on you to take part in our action month for our free spaces and against repression with your possibilities and resources. We think it is important to see the whole context and show solidarity, but also act local to enlarge our structures, gain experiences and be uncontrollable. We cannot afford big demos in Berlin or Hamburg right now. We hope that there is gonna be a similar movement starting like after the eviction of Ungdomshuset, where there have been solidarity actions taking place in more than 20 cities showing the greatness and diversity of our movement. Besides actions we want to call on you to communicate your perception of free spaces to others, what does it mean to build up an alternative youth centre in eastern Germany or elsewhere, where are the differences in between projects in bigger and smaller cities, how do these spaces develope? The aim is to collect as many articles and stories as possible and make all of them together into one brochure.

Whatever it is, theater on the street, an information event, Reclaim the Street, spontaneous demos, creating new free spaces, flyering, public cinema, concerts in public space, tramparties, going for nightwalk, solidarity parties…find some forms of action and we all together show that we’re done with that shit.

Dates:
The action month is starting RIGHT NOW and we will have a special VV on January 3rd to discuss how to continue!

New Year’s Eve – take part in the lokal antirepression and antijail demos!

Send your reports and everything else to: wba-actionweeks@riseup.net

Uncontrollable, diverse, subversive, creative – we create a hot winter!

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Nos utopies contre leurs profits !

Un mois d’actions pour les espaces de liberté et contre la répression !
Il est temps pour un mouvement incontrôlable…

Ceci est un appel qui s’adresse a toutes les victimes de répression et de discrimination ,a tous les humains solidaires, a tous les petits groupes de mouvements, y compris de gauche, ainsi qu’à tous les artistes et activistes. Cet appel a été formulé suite aux dernières semaines turbulentes qu’a subit Berlin ainsi que plusieurs autres villes et pays, dans lesquelles les événements se sont succédés.
Il se produit souvent le même schéma : dès que des humains donnent le jour a un espace de liberté, afin d’y expérimenter d’autres formes de coexistence et de lutte en collectif , l’état répond avec ses organes de répression. Il s’en suit des expulsions d’humains de leurs lieux de vie, des arrestations et des procès. Peu importe qu’il s’agisse de Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hambourg, Dresde ou Oldenburg : il n’y a pas de place pour des espaces de liberté et d’auto organisation dans la logique d’exploitation capitaliste. Cela fait déjà longtemps qu’on en a ras le bol et – ensemble, le moment est venu de riposter !
La situation à berlin…
A l’aube du 16. Novembre, Tobi fut arrêté non loin de 2 voitures qui brûlaient. Il lui est reproché d’avoir mit le feu à ces 2 véhicules et à présent il se situe en détention préventive. Le même après midi la police a rendu visite à 2 Hausprojekte à Berlin : la liebig 14 et la Liebig 34. Des personnes furent enfermées et frappées dans leurs chambres, il n’y avait pratiquement pas de témoins de la perquisition, les flics se sont conduit, comme toujours, de manière violente. La brunnenstrasse 183 fut vidé illicitement une semaine plus tard. Les habitations ainsi que les fenêtres furent détruites par les flics, il n est plus possible de vivre dans ces lieux maintenant. 40 femmes, hommes, enfants sont à présent à la rue.
Les réponses à ces événements furent rapides : 3 grandes manifestations de solidarité ainsi que quelques autres actions de solidarité à Berlin et dans d’autres villes. Beaucoup de personnes furent arrêtés. un mandat d’arrêt a été prononcé contre au moins 2 d’entre elles. Berlin, en ce moment, est infesté par la police. Des interdictions de stationnement sont distribuées sans discernement à des gens marchant dans les quartiers concernés, des petits groupes sont régulièrement suivis par la police, des personnes se font contrôler et fouiller dans la rue, les camions de flics et les policiers en civil marquent l’image de la ville.
En même temps, une partie des médias criminalisent la scène de gauche et les hausprojekte : la détention préventive d’Alex fut soutenue par la presse à scandale, Tobi fut jugé, nommé et affiché (photo) sur la première page et les médias appelaient à enfin vider « ces nids où nait la terreur ». Ceci est un exemple de la campagne de l’état contre l’extrême 
gauche qui a pour but d’isoler notre mouvement et de le mettre au même niveau que les structures néonazies.
Qu’une vague de répression allait venir était à prévoir. Ces dernières années, la scène de gauche, avec beaucoup de manifestations et d’actions, a mis en avant le thème de la restructuration urbaine et des espaces de liberté, et a porté ce thème à un niveau politique quotidien, en les rappelant ainsi à la conscience des humains. La police et la justice berlinoise ont à plusieures reprises montré leur impuissance contre les actions militantes, se sont fortement ridiculisées, et se sont déchargées du problème sur la politique. Ils se plaignaient régulièrement que les différentes actions soient vues avec sympathie par une partie de la population. Ceci n’étant pas étonnant car cette politique ne concerne pas seulement nos maisons. Il n’y a pas que nos hausprojekte qui sont menacées par la gentrification, le processus de « revalorisation » suivi du repoussement des habitants modestes vers la périphérie, concerne déjà une grande partie des humains vivant dans le centre de Berlin ! Pendant que la pauvreté prend constamment du terrain, les loyers explosent. Cette société qui s’oriente de plus en plus vers la recherche du profit se heurte, dans plusieurs milieux différents, à des protestations, comme par exemple la vague internationale d’occupation des universités.
La persécution des Hausprojekte est une chose – le supposé compromis politique une autre. Nous nous trouvons actuellement à Berlin dans une situation où le thème des loyers montants et de la gentifrication a pris le dessus. Ceci est premièrement une réussite – mais aussi un danger. La stratégie politique est claire : les lois de bail sont modifiées avec quelques changements cosmétiques afin de calmer les concernés, d’isoler la résistance et d’ensuite la détruire avec les flics et l’état. Nous ne nous laissons pas isoler – et notre mécontentement ne se laissera pas calmer par quelques miettes cosmétiques.
Et par-dessus tout…
Cela ne bouillonne pas seulement autour des espaces de liberté et des autres mouvements émancipatoires berlinois. Le mouvement de résistance s’organise aussi dans d’autres villes, où des maisons sont en danger, sont occupées puis vidées. Des mouvements pour les espaces de liberté naissent un peu partout, des humains s’opposent contre la répression, la discrimination et la surveillance. A Hambourg une maison qui venait tout juste d’être occupée lors d’une manifestation pour plus d’espace de liberté fut vidée et une attaque sur la roten flora est médialement organisée. A Erfurt, la maison occupée depuis plusieures années Topf und Söhne Gelände fut vidée avec une mobilisation surprenante de police. A la suite cette expulsion, le Kegelheim fut occupé, puis, juste après sa déclaration publique, violement vidé le soir même.
Une loi fut mise en place aux Pays-Bas il y a quelques semaines qui criminalise toute la scène des squatteurs et qui illégalise toute forme de solidarité envers les occupations. Ceci est entre autre un « succès » des médias ainsi que du manque de solidarité, qui aurait pu 
combattre la répression. Aussi à Lodz en Pologne a eu lieu une brutale razzia dans le squat K50. D’après les dernières informations, le squat Milada à Prague fut aussi vidé.
Qu’il s’agisse d’Erfurt, Hambourg, Vienne, Magdebourg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenbourg, Prague, Lodz, Berlin et Dresde – partout la même merde et la même répression…
car partout où se trouve des femmes et des hommes qui s’opposent aux conditions capitalistes, il y a des humains enfermés dans les prisons, s’engageant pour l’utopie d’une meilleure vie. Lorsqu’un mouvement prend de l’ampleur, il en suit des vagues de répression, leur but étant d’isoler le mouvement, de le criminaliser pour ensuite l’étouffer. Ce schéma se produit actuellement à Berlin tout comme en Grèce, depuis quelques années. Nous devons nous opposer et montrer notre solidarité !
Un moi d’actions internationales, interrégionales …
Nous voulons vous appeler à vous engager dans ce mois d’actions, avec vos moyens et capacités, contre la répression et pour plus d’espaces de liberté. Nous pensons qu’il est important de regarder ce qui se passe autour de nous et d’être solidaire, mais surtout d’agir localement afin d’étendre nos structures, de rassembler nos expériences et d’être incontrôlable. Les grandes manifestations berlinoises et d’Hambourg n’ont pas assez d’impact. Nous espérons un effet comme lors des expulsions d’Ungdomshuset. Lors de l’expulsion il y eu plus de 20 villes qui montrèrent spontanément leur solidarité, ainsi que la force et la diversité de notre mouvement. En plus de vos actions nous aimerions vous demandez de nous faire partager votre point de vue sur les espaces de liberté, où sont les différences entre les petites et grandes villes, comment se développent ces espaces? Le but est de réunir le plus de reportages possible pour en faire une brochure.

Peut-importe qu’il s’agisse de théâtre de rue, de soirées de discussion et d’informations, Reclame the Streets, des manifestations spontanées, la création de nouveaux espaces de liberté, du cinéma pour tous, des concerts dans des lieux publiques, des fêtes dans les transports en commun tel que métro, des ballades nocturnes, des fêtes de solidarité… cherchez votre forme d’action et ensemble montrons leur qu’on en a marre de cette merde.
Le mois d’action commence MAINTENANT et nous allons discuter de la suite dans une assemblée générale exceptionnelle prévue le 3 janvier 2009 !!
Au premier de l’an – engager vous aux actions locales contre la répression et aux manifestations anti-prison !
Envoyer vos reportages et le reste à : wba-actionweeks@riseup.net
Incontrôlables, divers, subversif et créatifs – veillons pour un hiver chaud !

WBA .BLOGSPORT.DE
V.i.S.d.P.B.Setzerin ; Brunnenstrasse 183 ; 10999 Berlin