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Räumung: Polizei benachrichtigt AnwohnerInnen

Auch wenn der tagesspiegel fälschlicherweise vermeldet, die Bullen würden die Räumung nicht bestätigen, wird an dem Termin des 18.6. offenbar weiterhin festgehalten. Die der 183 benachbarten AnwohnerInnen der Brunnenstraße haben nun Briefe bekommen, in denen ihnen geraten wird, am 18.6. vor dem Haus keine Fahrzeuge abzustellen und sich auf Ausscheitungen einzustellen.

Mit Schwerpunkt auf die Brunnen183 findet heute, am 11.6. um 19:30 in der Køpi eine Räumungs-Vollversammlung statt.

Eigentümer setzt auf Räumung

Die Wohnungsübergabe, die die BewohnerInnen mit dem Hauseigentümer Manfred Kronawitter vereinbart hatten und mit der auf die Räumung folgende Nutzungsentschädigungsansprüche vermieden werden sollten, hat nicht stattgefunden.

Statt die insgesamt vier Wohnungen zu übernehmen, stellte der persönlich anwesende Manfred Kronawitter die Bevollmächtigung der anwesenden BewohnerInnen in Frage, obwohl diese die Schlüssel hatten.
Obwohl er außerdem verlauten ließ, er hätte die Übergabe zu diesem Zeitpunkt nicht nötig, weil die Räumung anstünde, deutete er aber an, weiterhin für Kompromisse offen zu sein und Ausweichobjekte in Erwägung zu ziehen.
Die Räumung ist also weiterhin vom Verhalten von Liegenschaftsfonds, dem Finanzsenator und Jette Joop abhängig.

BRUNNEN 183 – wofür kämpfen?

Zitiert aus http://de.indymedia.org/2009/05/252173.shtml:

Nachdem sich das angebliche Entgegenkommen des Senats als heisse Luft entpuppt hat, rechnet das selbstverwaltete Hausprojekt „brunnen183″ jetzt fest mit der Rechnung am 18.6. um 7uhr.

Mitlerweile wurden einige Stimmen laut, welche die Frage aufwerfen, warum man das in der Berliner Szene häufig kritisierte Haus überhaupt verteidigen sollte. Mit Blick auf die in letzter Zeit zunehmenden Repressionen, ist die anstehende Räumung der Brunnen183 jedoch auch als Möglichkeit zu sehen, den Repressionsorganen zu zeigen, welche Konsequenzen sie tragen werden müssen wenn sie an ihrem Disrespekt gegenüber unseren Freiräumen, gegenüber unserer Weise zu leben, festhalten. Seit 16 Jahren existiert das Hausprojekt „brunnen183″ in Berlin-Mitte. Dort befindet sich der Umsonstladen, es sind zwei Vereine in dem Haus ansässig. Es gibt eine Ausstellungsfläche für die zahlreichen KünstlerInnen des Hauses. Viele BewohnerInnen haben ihr Leben der Musik oder der gestaltenden Kunst verschrieben.

In der Berliner Szene wurde das Haus in den letzten Jahren -teilweise zurecht- oft stark kritisiert.
Da mit der Räumung des Hauses am 18.06. gerechnet wird, stellt sich vielen die Frage, warum sie ein Haus, das sie nur bedingt als Freiraum gelten lassen, überhaupt verteidigen sollen.

Wir möchten hier einmal die Vorwürfe der „Szene“,der gelebten Realität in der Brunnen183 gegenüberstellen und auch auf verschiedene generelle Gründe zur Verteidigung des Projektes aufmerksam machen.

Die uns bekannten Vorwürfe lauten:

  1. das Projekt sei insgesamt zu unpolitisch
  2. Sexistisches Verhalten würde hier toleriert
  3. BewohnerInnen des Hauses wären zu einem Grossteil drogen-/alkoholabhängig
    und würden das Haus -als Gebäude- nur „runterrocken“

sicher gibt es noch eine weitausgrössere diffuse Masse von Vorwürfen, die insgesamt alle in eine Richtung zielen: das Haus sein bewohnt von einem Haufen unpolitischer „Assis“ sowie in letzter Zeit einigen unpolitischen Künstlern.

Unsere Stellungnahme dazu generell (Situationsbeschreibung betreffend den Zeitraum 2006 bis Mitte 2008):

zu 1 und 3:
Es ist wohl wahr, dass nachdem vor einigen Jahren ein Grossteil der damaligen BewohnerInnen auszogen um andernorts ein neues Projekt zu gründen, überwiegend KünstlerInnen übrigblieben, die sich (oft schon aufgrund ihrer Stellung als ausgegrenzte Immigranten in dieser Gesellschaft) als politisch verstanden. Aufgrund der vielfältigen kulturellen Hintergründe, die die Herkunft aus anderen Teilen der Erden nun einmal real mit sich bringt, äusserte sich deren „Rebellion“ überwiegend im kleinsten gemeinsamen Nenner der Gruppe,gegen die in diesem Staat vorhandenen rassistischen Tendenzen und gegen die dem Kapitalismus innewohnende Verwertungsideologie. Andere Themen, mit denen die hiesige „Szene“ sich auseinandersetzt blieben oft unberührt.

Dennoch wurde das Haus weiterhin zu 100% selbstverwaltet und instandgehalten.
Die strukturelle Offenheit und die ein wenig unklare politische Definition führten dazu, dass viele neu hinzukommende BewohnerInnen/Projektteilnehmerinnen nicht ausreichend auf ihre Ideale hin abgeklopft wurden. Oft wurde Räume eben auch einfach an Personen vergeben, die ihrer dringend bedurften, weil sie -oft aufgrund ihrer Herkunft und der damit einhergehenden Marginalisierung- nicht in der Lage waren , die hohen Mieten in einer regulären Wohnung bzw. einem sanierten Hausprojekt zu zahlen (die Räume in der Brunnen 183 waren damals ab ca 50 Euro pro Kopf monatlich zu haben).
Auch waren/sind darunter Menschen aus dem „Strassenpunk“-umfeld, welche hier teilweise zum ersten Mal in einem selbstverwalteten Projekt lebten und denen sie Möglichkeiten die eine solche „Freiheit“ mit sich bringen kann erst nach langer Zeit des Zusammenlebens klar wurden.

All dies führte zu der vielkritisierten nicht ausreichend politischen Realität in der B183.

zu 2:Vor ca. zwei Jahren gab es in der Kneipe der Brunnen183, dem BAllast der REpublik, einen Vergewaltigungsvorwurf. Schlimm war dabei auch, dass derjenige, von dem die sexuelle Gewalt ausging Teil des Haus- und Kneipenkollektivs war. Die Person wurde jedoch nach Bekanntwerden des Vorfalls innerhalb von drei Tagen aus dem Kollektiv und dem Haus verwiesen.
Auch wenn der weitere Umgang mit dem Fall zu kritisieren ist,( es dauerte ca 2 wochen, bis das Hausverbot gegenüber derr Person 100%ig in Kraft trat)kann nicht behauptet werden, solche Vorfälle blieben hier komplett unbeachtet, so wie viele das behaupten.
Innerhalb der letzten zwei Jahre gab es zwei weitere Fälle von sexueller Belästigung innerhalb des BewohnerInnen-Kollektivs, beide Fälle wurden auf dem Plenum diskutiert, in beiden Fällen wurden die Belästiger aufgefordert, das Haus zu verlassen. Was diese jeweils unter verschiedenen Vorwänden mehrere Wochen hinauszögerten, letztenendes aber zum Auszug gewungen wurden.
Es gibt also auch hier einiges zu kritisieren,besonders, dass das Thema Sexismus im Haus oft nur aus konkreten Anlässen diskutiert wurde, nicht jedoch vorfallunabhängig in der Zwichenzeit. Es fand jedoch immer aktiv eine Auseinandersetzung statt und es wurde sich klar von den „Tätern“ distanziert, diese wurden in allen Fällen aus dem Kollektiv ausgeschlossen.

Ausserdem mus hier gesagt werden, dass vor ca einem Jahr aufgrund der damals bestehende Unorganisiertheit des Hauskollektivs( und der damit verbundenen Unfähigkeit, mit der Bedrohungssituatuíon durch den neuen Eigentümer und die ins Haus flatternden Räumungsklagen, umzugehen)von Teilen des Kollektivs das zwingende Bedürfniss gesehen wurde, sich zunehmend zu politisieren und neue Kollektivmitglieder zu suchen, das Hauskollektiv komplett zu restrukturieren.

Dies gelang zu einem grossen Teil, das Leben im Haus wurde neu organisiert, Menschen die finanziell schlecht gestellt waren, fingen an ihren Mietanteil durch die Mitarbeit in der Hauskneipe zu begleichen, so dass die finanzielle Situation des Hauses erheblich verbessert wurde, und auch immer mehr Menschen die Möglichkeit hatten, das Haus bei verschiedenen vielfältigen Festivitäten kennenzulernen.Die neu zugezogenen Künstelerinnen begannen, sich eine Ausstellungsfläche zu schaffen, das Haus zeigte insgesamt mehr Offenheit nach aussen. Die Verbindungen zur „Freiraum-Szene“ wurden wieder aufgenommen
Auch innerhalb dces Hauses wurde die Struktur erheblich verbesserrt, viele Definitionsfragen wurden neu diskutiert, die gesamte BewohnerInnenschaft begann sich zu verstärkt politisch zu definieren(expliziter Antisexismus,Freiraumidentität,….). Es gab viel zu tun, es wurde viel getan. Leider war es (wie es in vielen Kollektiven trotz aller Ideale und Versuche der Veränderung der Fall ist) so, dass ein Teil der BewohnerInenn wesentlich mehr Beitrug zur Verbesserung der Allgemeinsitiuation als manch anderer.
Dies führte zu internen Konflikten, welche in „Friedenszeiten“ vielleicht hätten durch Geduld und Diskurs gelöst werden können. Aufgrund des Bedrohungsszenarios durch die schlecht verlaufenden Prozesse und die damit immer grösser werdenden Gefahr einer Räumung, war die Anspannung jedoch so gross, dass ein Teil der aktiven BewohnerInnen auszog.
Die verbliebene Gruppe von AktivistInnen versuchte die gewonnene Struktur und Politisiertheit so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, und suchte nach neuen MitbewohnerInnen, dann flaterten vor weingen Tagen die Räumungsbescheide ins Haus…..

Soviel zur Vergangenheit….

Nun zu der Frage , warum soll ich so ein Haus verteidigen, bei dem ich mir nicht sicher bin, was davon zu halten ist?
Unsre Antwort:
Weil dieses Haus, ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht einer Szene zugerechnet wird, bzw. sich Selbst einer Szene zurechnet.

Einer Freiraumbewegung die auch in Berlin immer mehr unter Druck gerät, immer öfter aus Gentrifizirungsgründen weichen soll.

Wenn wir es in vielen dieser sog. Freiräume nicht immer schaffen unseren eigenen Idealen(d.h.antisexistische, antikapitalisische,antinationale und antirassistische Gegenentwürfe zum ausgrenzlerischen kapitalistischen Alltag zu leben )gerecht zu werden, so gilt es diese innerhalb der Szene zu kritisieren.
Nichts desto trotz sollten wir nach aussen zusammen stehen und diese Räume verteidigen, schon deshalb weil wir ohne sie kein „Übungsfeld“ für den Versuch anders als „draussen“ zu Leben hätten.
In diesem konkreten Fall sollte auch nicht übersehen werden, dass die Brunnen183 am Anfang einer Reihe drohender Räumungen steht. Das heisst auch das dies ein Testfall für den Polizeiapparat und die dahinterstehenden Politischen Instanzen sein wird. Dies wiederum bedeuted wir müssen am Beispiel Brunnen183 sichtbar machen, dass wir uns nicht spalten lassen, dass wir wenns ernst wir alle zusammenstehen und uns mit konkreten Aktionen wehren. Auch um andere -vielleicht weniger umstrittene- Freiräume zu schützen und unserer Bewegung die Glaubwürdigkeit nicht zu nehmen.
Je stärker wir jetzt sind, desto ernster werden wir in Zukunft genommen.Je ernster wir in Zukunft genommen werden desto mehr Raum wird sich für uns bieten, einen gelebten Gegenentwurf zum Kapitalismus zu erproben.
Wir müssen unsrere bestehenden Freiräume erhalten und uns neue nehmen.
Und eins muss der Politik und de Bullen ein für alle mal klar sein:
Wir kämpfen für unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben

JEDE RÄUMUNG HAT IHREN PREIS UND DEN BESTIMMEN WIR!

Ein paar Informationen zu Jette Joop

Jette Joop, die Frau an die Finanzsenat und Liegenschaftsfonds das Grundstück in der Ackerstraße verkaufen wollen, heißt mit bürgerlichem Namen Henriette Elizabeth Joop, wurde 1968 in Braunschweig geboren und ist die Tochter des bekannten Modedesigners Wolfgang Joop. Sie ist verheiratet mit dem TV-Produzenten Christian Elsen und erwartet zurzeit zusammen mit diesem ihr erstes Kind. Zu ihren größten Erfolgen als Designerin gehört der Entwurf der neuen Uniformen von Air Berlin im Jahre 2007.

Das Unternehmen, dem sie vorsteht und das ihren Namen trägt hat seinen Sitz in Hamburg und handelt vor allem mit Modeartikeln, Accessoires und Parfum.

Für weitere Informationen kann sich vertrauensvoll an Jette und ihre Crew gewandt werden:

Jette GmbH
Parkallee 53
20144 Hamburg
T +49 40 47 10 09 – 0
F +49 40 47 10 09 – 23
info@jette.eu

Schlechte Neuigkeiten von der Ackerstraße

Folgende Infos erreichten uns heute von wikinews030:

Bei einem Interview mit Holger Lippmann, dem Geschäftsführer des Liegenschaftsfond Berlin, teilte Lippmann wn030 gegenüber (am 28.5.09 15:45h) mit, daß der Liegenschaftsfonds einen Verkaufsauftrag für die Ackerstraße an den Chorverband und an die Joop-Gruppe habe. Hier sei zwar das Baurecht unklar, was zur Verzögerung der Verhandlungen führe, jedoch könnten Verhandlungen mit anderes Interessenten durch den fest stehenden Verkaufsauftrag nicht geführt werden. Holger Lippmann unterstreicht – hierbei analog in der Begründung mit Clemens Teschendorf – sein Unverständnis über die Absage Kronawitters bei der ihm einst als Ausweichobjekt genannten Borsigstraße.

Kronawitter könne sein – nun ausführlicheres – Projekt einreichen, dessen Hauptstadtrelevanz neu geprüft werden kann, bei einem positiven Ergebnis würde sich der Liegenschaftsfonds bemühen, Kronawitter ein Ausweichobjekt anzubieten.
Das Ausweichobjekt müsse hierfür jedoch frei verfügbar sein. Holger Lippmann wiederholt, daß dies bei der Ackerstraße nicht der Fall ist. Er begründet die Irreversibilität der Entscheidungsfindung mit der Gebundenheit des Liegenschaftsfonds, der mit den Risiken der Interessentin zusammenhänge. Bereits getätigte Planungsinvestitionen der Interessentin können, so Lippmann, nicht übergangen werden. Damit wendet er sich gegen die kürzlich (s.o.) getätigte Aussage von Teschendorf, der das Direktvergabeverfahren als prinzipiell für Kronawitter noch offenes bezeichnet hatte.

Den ganzen Artikel gibt es hier (runterscrollen!).

Ein animiertes gif für die Solidarität

Wie hier oben rechts zu sehen, gibt es jetzt ein animiertes gif zum in eure Blogs und sonstwo hinhauen (Vielen Dank dafür!). Also nichts wie los und immer fleißig hierhin verlinken!

Hier der Link: http://brunnen183.blogsport.de/images/b183anim.gif

183 bleibt!
Berlin bleibt dreckig!
Wir bleiben alle!

Blick in die Presse #4

Wikinews030 stellt fest (ganz unten), daß Manfred Kronawitter noch immer die Möglichkeit hätte sich um die Vergabe des Grundstücks Ackerstraße 29 an ihn zu bewerben. There is also another article in english about Kronawitter’s option of still trading Brunnenstrasse 183 for a comparable property in Ackerstrasse.

Artikel auf Analyse, Kritik und Aktion

Auf Analyse, Kritik und Aktion gibt es einen Artikel zur 183:

Nachdem es gestern noch Hoffung gab, daß das Hausprojekt und der Umsonstladen in der Brunnenstraße 183 gerettet werden könnten, scheinen der Eigentümer und die Polizei voll auf Eskalation zu setzen. Wie auf dem Blog des Projekts berichtet wird, gingen gestern die Räumungsbescheide ein.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

!!! Räumung für 18.6. angekündigt !!!

Das Hausprojekt Brunnen 183 und der Umsonstladen in Berlin sollen am 18.06.09 um 7:00h geräumt werden.

Die Räumungsbescheide wurden heute, am 26.05.09, zugestellt. Die Bewohner_innen, Nutzer_innen und Unterstützer_innen des Hauses rufen hiermit zu Unterstützung und Solidarität in jedweder Form, überall und jederzeit auf. Kommt nach Berlin, seid vor Ort, macht Lärm, stiftet Unruhe!

Vom 06.06. bis zum 21.06. finden in Berlin die Action Weeks der Kampagne „Wir bleiben alle!“ (wba) statt. Für Schlafplätze und Infrastruktur wird daher gesorgt sein. Wer nicht kommen kann, ist hiermit herzlich dazu eingeladen, an Ort und Stelle ab sofort „aktiv zu werden“!

Die Häuser denen, die drin wohnen!
183 verteidigen!
City plattmachen!
Wir bleiben alle!

Brunnen 183 to be evicted June 18th. Get mobilized now!

Housing project Brunnen 183 and Umsonstladen (free shop) in Berlin are to be evicted on June 18th at 07:00 a.m.. The letters from court that announce the eviction arrived today, May 26th. Inhabitants, users and supporters of the house hereby call for support and solidarity of any kind anywhere at any time. Come to Berlin, be there, be loud, start a riot!

From June 6th to June 21st there will be Action Weeks organized by the wba-campaign („wir bleiben alle!“ – „we‘re all gonna stay!“). Places to sleep and infrastructure will be at hand. Those who can‘t come to Berlin are invited kindly to „get active“ from now on and whereever possible!

Houses belong to those who live in them!
Defend 183!
Destroy the city!
We‘re all gonna stay!

Kronawitter hat noch Chancen auf das Grundstück in der Ackerstraße

Auf Indymedia gefunden:

Letzte Chance oder Heiße Luft? Gerät die Position des Finanzsents nun in leichte Bewegung oder ist es nur eine optische Täuschung? Ein Onlinemedium meldet einen zitierwürdigen Satz des Finanzsenatsprechers Clemens Teschendorf.
Ein Onlinemedium meldet, daß bei einem jüngst geführten Interview der Sprecher des Berliner Finanzsenats, Clemens Teschendorf, signalisiert hatte, daß die Konzentration auf die Joop-Tochter als einzige für die Direktvergabe der Ackerstraße-Immobilie (das als Ausweichobjekt für den Brunnenstraße 183-Eigentümer eigentlich zur Debatte steht, was den derzeitigen Konflikt zwischen Manfred Kronawitter und den Bewohnern der Brunnenstraße lösen würde) in Fage kommende, zwar fixiert, jedoch nicht vollends festgemauert ist. Laut Teschendorf hätte Kronawitter eine letzte Chance, für die Direktvergabe der Ackerstraße noch ins Spiel zu kommen, müßte sich hierfür aber mit dem Liegenschaftsfonds möglichst rasch in Verbindung setzen, da der Prozeß der Entscheidungsfindung weit fortgeschritten ist. Nun käme es wieder auf Manfred Kronawitter an, sein Interesse – und seine Kompromißbereitschaft, also den Verzicht auf die Brunnenstraße-Adresse nachzuweisen und seine Projektierung der möglichen späteren Arbeitsplätze seines Konzepts darzulegen. Hintergrund ist eine Aussage von Manfred Kronawitter aus der zweiten Maiwoche, in der Kronawitter signalisiert hatte, daß sein Projekt mehr beinhaltet als ein reines Mehrgenerationenhaus und die Zusatzplanungen locker mehr Arbeitsplätze bringen würden als die 13 Modebranche-Arbeitsplätze der Joop-Tochter.

Dann soll der Herr Kronawitter mal in die Puschen kommen…