Brunnenstrasse 183 bleibt! http://brunnen183.blogsport.de Sat, 23 Jan 2010 19:25:06 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Brunnen183-Demo, Sa. 23.01 http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/21/brunnen183-demo-sa-2301/ http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/21/brunnen183-demo-sa-2301/#comments Thu, 21 Jan 2010 19:08:27 +0000 brunnen183 Allgemein news brunnen 183 berlin termine http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/21/brunnen183-demo-sa-2301/ Einen Schwerpunkt der Demonstration vom kommenden Samstag den 23.01, bildet die Kritik an der gezielt eingesetzten Propaganda des Axel Springer Verlags. Vor der Räumung wurden „Linke Terrornester“ herbeifantasiert in denen „Krawallchaoten“ und „Hassbrenner“ leben sollten. Dadurch wurde der Weg für Berlins Innensenator Körtings Kampfansage gegen alle linken Strukturen der Weg geebnet, so bezeichnete er uns im Dezember als „rotlackierte Faschisten“, stellte rechte und linke Gewalt gleich und fordert seither eine pauschale Entsolidarisierung ein. Und der Ruf wurde erhört: Bundesfamilienministerin Köhler stellt 2 Millionen Euro für das Jahr 2010 zur Verfügung, um Programme gegen Linksextremismus zu finanzieren und die Forderung nach einem Aussteigerprogramm wird seither durch Pressekanäle kolportiert. Die unrühmliche Vergangenheit des Axel Springer Verlages, setzt sich somit bis in die Gegenwart fort. Daran ändert auch das vergangenen Samstag online veröffentlichte und unvollständige „Medienarchiv68″, mit ausgesuchten Artikeln, nichts. Nur eines hat sich diesbezüglich in den vergangenen 40 Jahren verändert: die Bewußtseinskontrolle durch die Manipulation der „öffentlichen Meinung“ wird heute von mehr Konzernen als damals ausgeübt.

Update

Die Demonstration ist um 18 Uhr mit etwa 100 teilnehmenden Personen gestartet. Es gibt wohl immer noch Kontrollen durch die Polizei auf dem Bhf. Warschauer Str.
18:14: Liegenschaftsfond
18:21: Stralauer Str., Richtung Ostbahnhof
18:35: in 5 Minuten fndet die Zwischenkundgebung auf dem Stralauer Platz statt, es sind noch mehr Demonstrantis geworden.
18:47: in 2 Minuten kommen wir an der Köpi vorbei. Die Stimmung ist gut, die Polizei hält sich zurück.
19:15: die Demo ist jetzt am Moritzplatz
19:36: Die Demonstration biegt grad in die Friedrichstr. ein und geht zum Checkpoint Charlie.
19:50: Die Demo ist jetzt am Anhalter Bhf.
20:20: Die Demo ist Yorkstr. und ist jetzt zuende. Es gab keine Festnahmen.

b183_axel_springer_verlag

Für die Demonstration wurde daher die „Route der Verantwortlichkeit“ angemeldet und genehmigt. Verantwortlich wofür nochmal? Für die Räumung des letzten und vollständig besetzten Haus in Berlin. Wer wars? Der Liegenschaftsfonds Berlin, der Axel Springer Verlag und der Senat. Und wofür dient diese Route? Wir wollen „denen da oben“ zeigen, dass wenn sie sich nicht rühren, wir heftig von unten rütteln müssen, damit was in Bewegung kommt. Und das was wir wollen ist nichts weniger als einen Wohn- und Projekte-Raum – ein ungenutztes Haus oder eine Brache – für die 47 geräumten Besetzerinnen der Brunnen183, die zur Zeit bei bitterer Kälte von Schlafgelegenheit zu Schlafgelegenheit ziehen müssen, um Zuflucht vor der Kälte zu finden.

Einen Ersatz für das Haus an sich, in der Mitte Berlins, kann es nicht geben. Die Aussenwirkung der Projekte, allen voran der Umsonstladen, aber auch die vielen anderen kiezbezogenen Erleichterungen für Einkommensschwache Menschen, letztlich die gesamte Aussenwirkung des Hauses, kann nicht einfach verpflanzt werden.

Und nur die physische Besetzung wurde beendet, die Repression dauert an. Die ersten „Belehrungen“ vom „Polizeipräsident Berlin“ wegen der Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch sind zugestellt worden. Mauro – der während der Brunnen183 – Fights Back Demo, am 26.11.2009, festgenommen wurde, sitzt noch immer in Untersuchungshaft in Moabit. Und viele weitere Ermittlungsverfahren gegen Menschen die sich mit der Brunnen183 praktisch solidarisierten und teils spektakuläre Aktionen durchführten, insbesondere die vielfachen Angriffe auf Fahrzeuge und Gebäude der Repressionsorgane, sind ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Und weil wir weiter „rütteln“ werden, kommen weitere Verfahren hinzu…

Welche Verantwortung das Abgeordnetenhaus, der Senat und der Liegenschaftsfonds bei der Räumung der Brunnen183, bzw. der Blockade anderer Lösungen zu tragen haben, wurde aus unserer Sicht bereits erläutert in dem Artikel „Nach der Besetzung ist vor der Besetzung“ http://de.indymedia.org/2010/01/270362.shtml .

Sammelpunkt: 17:00 Revaler Str. / Warschauer Str. (Richtung Oberbaumbrücke)
Start der Demonstration 18:00 (pünktlich – die „autonome halbe Stunde“ ist vorher)
1. Kundgebung: Liegenschaftsfonds / Warschauer Str.
Mühlenstraße bis Stralauer Platz
2. Kundgebung: zw. „Silvesterbestzung“ und Maria
in die Köpenicker Str. bis Adalberstraße
3. Kundgebung vor der kurzzeitig von „Schwarzer Kanal“– besetzten Schule
weiter auf Adalbertstraße in Oranienstraße
4. Kundgebung: Oranienplatz
über den Moritzplatz hinaus bis Rudi-Dutschke-Str.
5. Zwischenkundgebung vor dem Axel Springer Verlag
auf der Kochstraße bis Checkpoint Charlie, in Friedrichstraße rein bis Zimmerstr.
6. Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin in der Niederkirchener Str.
über die Stresemannstraße, in die Wilhelmstr. vorbei am Tommy-Weisbecker-Haus
weiter bis Mehringdamm, in die Yorckstr.
7. Kundgebung „Bezirksvorordneten Versammlung Friedrichshain-Kreuzberg“
Endpunkt der Demo ist vor der Yorck59.

Zieht euch warm an zu dieser eiskalt servierten Demo. Für Durchsagen zur Demonstration, für die Kundgebungen und für Musik, die das Herz der Insurrektionärinnen erwärmen soll, wird ein Lautsprecherwagen verwendet. Anstelle der Standard-mp3-CD haben sich Menschen Gedanken zur sinnvollen Beschallung gemacht. Wir finden es wichtig unser Anliegen mit kurzen Redebeiträgen darzustellen, die auch gehört werden können.

Anmeldung von Redebeiträgen bitte an brunnen183@riseup.net
Weitere Infos zur Demo und zur Aftershow-Party http://www.potse-berlin.de
Während der Demonstration wird ein Newsticker mit Live-Updates geschaltet auf
http://brunnen183.blogsport.de

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http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/21/brunnen183-demo-sa-2301/feed/
Demo + Party -Brunnen183-Lebt, Sa. 23.01 http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/17/demo-party-brunnen183-lebt-sa-2301/ http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/17/demo-party-brunnen183-lebt-sa-2301/#comments Sun, 17 Jan 2010 15:10:03 +0000 brunnen183 Allgemein news brunnen 183 berlin termine http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/17/demo-party-brunnen183-lebt-sa-2301/ demo_b183

aftershow_b183

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http://brunnen183.blogsport.de/2010/01/17/demo-party-brunnen183-lebt-sa-2301/feed/
Actionmonth MobiVideo http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/512-demo-keine-raeumung-ist-vergessen-3/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/512-demo-keine-raeumung-ist-vergessen-3/#comments Fri, 04 Dec 2009 09:33:58 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/512-demo-keine-raeumung-ist-vergessen-3/

wba from needdedde on Vimeo.

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5.12. Demo – Keine Räumung ist vergessen! http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/512-demo-keine-raeumung-ist-vergessen/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/512-demo-keine-raeumung-ist-vergessen/#comments Fri, 04 Dec 2009 09:23:53 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/512-demo-keine-raeumung-ist-vergessen/ 5.12.: Demo – 20.00 Uhr, Proskauer Ecke Rigaer Str.

„Wer Wind säht, wird Sturm ernten!“ Am Dienstag den 24.11.2009 wurde in Berlin wieder einmal ein Haus geräumt. Die Bewohner_Innen der Brunnenstraße 183 in Berlin-Mitte wurden gewaltsam durch die Polizei aus ihrem Haus geworfen. Die Leute mussten ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen und saßen erstmal auf der Straße oder im Knast.

demo_flyer

An diesem Beispiel wird einmal mehr einiges deutlich:

- Dem Senat liegt mehr an finanzkräftigen Investoren, als an den Menschen, die in Berlin leben und nicht viel Geld zur Verfügung haben (wollen). Letztere werden strukturell aus der Innenstadt verdrängt.
- Dabei wird das ansonsten ach so wichtige “Recht” gerne auch mal übergangen. Dass auch diese Räumung “illegal” war, zeigt nur allzu deutlich die Scheinheiligkeit dieser so genannten “Demokratie” auf. Ein “Rechtsstaat”, der nur den Reichen, Mächtigen und Angepassten dient, ist für uns nix wert!
- Große Teile der Presse schaffen aktuell zunehmend eine Stimmung der Ausgrenzung und Verfolgung gegenüber der linken Szene. Allen voran der Springer-Verlag, der vor nicht allzu langer Zeit forderte: “Räumt die Terror-Nester” und Namen, Adressen und Fotos von linken Aktivist_Innen und
deren Angehörigen veröffentlichte.
- Allein die Kosten für den Räumungseinsatz der Polizei dürften den Preis des Hauses bei weitem übersteigen. Hinzu kommen die Ausgaben für die immer noch andauernden Solidaritäts-Aktionen, nicht nur in Berlin.

Wir sind wütend!

…und das hat sich gezeigt. Radikale Antworten auf diese Räumung gibt es in Berlin jede Nacht. Und auch an anderen Orten teilen Menschen unseren Kampf um ein selbstbestimmtes Leben. Es geht uns lange nicht nur um die Brunnenstraße, sondern um die gesamten Auswirkungen des Kapitalismus und der neoliberalen Stadtpolitik. Wer bestimmt hier eigentlich, wer wo wohnen darf?!

Wir möchten euch hiermit einladen, dieses Wochenende zur Demo zu kommen und mit uns zusammen die Wut auf die Straße zu tragen.

Es wird ein radikal heißer Winter in Berlin!
Merry Crisis And A Happy New Fear!

http://wba.blogsport.de/

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Brunnen183 – wir wurden geräumt! http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/brunnen183-wir-wurden-geraeumt/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/brunnen183-wir-wurden-geraeumt/#comments Fri, 04 Dec 2009 09:16:08 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/brunnen183-wir-wurden-geraeumt/ wir_bleiben_b183

Unser Haus wurde geräumt – aber die Brunnen183 lebt. Vorangegangen waren Hetzartikel der Springer-Presse und Konsorten, die uns sowie die Liebig14, die Rigaer94 und weitere Hausprojekte in einem Zusammenhang mit „Hassbrennern“ und „Krawallchaoten“ bis hin zur mg stellten und ein „Terrornest“ herbeischrieben. Innensenator Körting und Polizeipräsident Glietsch stehen unter Druck und nutzten diesen herbeigeschriebenen Sinnzusammenhang um Handlungsfähigkeit und Stärke zu suggerieren. Das es nicht zu Stein- oder Molliwürfen aus dem Haus heraus kam, bedauern sie vermutlich. Vor diesem Hintergrund erscheinen die „Warnungen“ durch anonyme Anrufe und Emails an die Bewohnerinnen in einem völlig anderen Licht. Ausschreitungen sollten provoziert werden, um der vorangegangenen Medienhetze ein Grundlage nachzuliefern. Daher rückten die Bullen auch mit einem ganzen Schwarm JournalistInnen an.

Selbst mit diesem Großaufgebot an Polizistinnen ist es ihnen nicht gelungen alle Bewohnerinnen einzufangen. Auf den Dächern fand unbeobachtet von der Menge vor dem Haus ein Parcoursrennen statt. 2 Personen ließen sich festnehmen, nachdem sie auf dem Weg aus einer Tiefgarage umzingelt wurden. Eine Person brachte sich mit einem Sprung aus 6 Meter Höhe, vom Dach eines Supermarktes und an einen Baum in Sicherheit. Das SEK war wohl zu langsam. Bullen sind weder besonders schnell, intelligent noch gut ausgebildet, deshalb treten sie immer in Massen auf.

Genauso wie bei der Räumung der Yorck59 handelte es sich um eine widerrechtliche Räumung. Dies werden die Gerichte im Nachgang mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigen. Doch ebenso klar ist, dass das keine weiteren Auswirkungen haben wird. Für uns als Bewohnerinnen steht fest: Legal, Illegal, Scheißegal!

In der Presse ist die Rede von 21-23 Bewohnerinnen. Tatsächlich lebten in diesem Haus 47 Personen. Einige verließen aus wichtigen Gründen bereits vorher das Haus. Andere waren gerade außer Haus, als die Polizei anrückte. Und alle müssen nun irgendwo unter kommen, denn der Winter steht vor der Tür.

Für die Brunnen183 kann es kein Ersatzobjekt geben. Denn die Außenwirkung des Projektes im Zentrum Berlins war enorm: bunt, antikapitalistisch, liebenswert. Es war Teil des Kiezes und mit dem berühmten Umsonstladen wurde eine praktische Alternative zum kapitalistischen Verwertungssystem geschaffen. Die Nutzerinnen gaben sich zuletzt die Klinke in die Hand, ein stetes Kommen und Gehen, Bringen und Mitnehmen. Auch die selbstorganisierte Weitergabe von Essenslieferungen der Tafel e.V. zog immer mehr Nutzerinnen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus an.

Die Brunnen183, eines der letzten besetzten Häuser Berlins ist verloren. Die Liebig14, die Rigaer94, der Schwarze Kanal noch nicht. Für uns steht fest. Den Verbalradikalismen müssen nun Taten folgen, ansonsten sind sie die nächsten die geräumt werden und der Traum ist aus.

Wir rufen auf:

Runter von der Couch und raus auf die Straße! Demonstrationen sind wichtig – befreite Demonstrationen sind besser, denn solange diese in einem Bullenspalier laufen müssen, sind unsere Inhalte schwer vermittelbar. Nicht verhinderbare direkte Aktionen sind die Ausdrucksform die wir uns wünschen. Egal ob bei einem Weihnachtsempfang, einer Preisverleihung oder einer Pressekonferenz lasst den Verantwortlichen, lasst den Wowereits, Körtings und Glietschs keine ruhige Minute mehr. Das wird sie stärker unter Druck setzen, als 50 oder 500 verletzte Polizisten. Wir hoffen auf die gesamte Palette der Möglichkeiten – es muss nicht alles in den mit Bullen zugeschissenen Szenekiezen laufen – Berlin hat viele Straßen die nicht rund um die Uhr unter Beobachtung stehen und in denen der Polizeistaat bereits Alltag geworden ist. Bremen, Hamburg, Dresden es gibt viele Städte in denen Menschen aktiv werden können.

Merry Crisis And A Happy New Fear!

Updates und Infos:

http://www.actionweeks.mobi
http://wba.blogsport.de

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http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/brunnen183-wir-wurden-geraeumt/feed/
Pressemitteilung des Brunnen183-Kollektivs http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/pressemitteilung-des-brunnen183-kollektivs/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/pressemitteilung-des-brunnen183-kollektivs/#comments Fri, 04 Dec 2009 08:45:15 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/pressemitteilung-des-brunnen183-kollektivs/ Provokation durch Polizeiinformanten – 47 Menschen im Winter obdachlos

Die Räumung der Brunnenstr. 183 am Di, den 24.11. hat viele Bewohner,
darunter auch Kinder und alte Menschen, zum Beginn der kalten Jahreszeit
in die Obdachlosigkeit getrieben. Im Gegensatz zu den Angaben des
Polizeisprechers haben sich in der Brunnenstraße nicht 21 Personen
aufgehalten von denen der Großteil illegal in Berlin war, sondern es
lebten 47 Personen im Alter von 5 bis 62 Jahren dort, die alle einen
legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland haben. Dass sich zum Zeitpunkt
der Räumung nur 21 Personen im Haus befanden, lag daran, dass einige zum
studieren, arbeiten oder einkaufen außer Haus waren.

Mit dieser Räumung verschwindet nicht nur irgendein besetztes Haus: die 47
haben all ihre persönlichen Gegenstände verloren und vor allem ein
lebendiges Wohnprojekt in dem politische Filmabende und Diskussionen,
kostenlose Konzerte und Partys und vor allem Initiativen der direkten
Nachbarschaftshilfe realisiert wurden. Hierzu zählte vor allem die
selbstorganisierte Weitergabe von Essenslieferungen der Tafel e.V. und der
weithin bekannte Umsonstladen. Für die Einkommensschwachen Menschen in
Berlin Mitte ist dies ein existenzieller Verlust.

Genauso wie bei der Yorck59 handelte es sich obendrein um eine
widerrechtliche Räumung. Nur für fünf Wohnungen lag ein Räumungstitel vor.
Der Eigentümer Kronawitter, ein Arzt aus Passau, weigerte sich jedoch
diese anzunehmen. Mindestens vier Bewohner verfügten nachweislich über
gültige Mietverträge, andere hatten mündliche Verträge abgeschlossen. Der
Rechtsanwalt des Hauses Moritz Heusinger wurde von den Einsatzkräften der
Polizei zwei Stunden lang daran gehindert die rechtliche Situation
aufzuklären und die gültigen Mietverträge vorzulegen. Dies werden die
Gerichte im Nachhinein mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigen. Doch
ebenso klar ist, dass das wohl keine weiteren Auswirkungen haben wird.

Bereits in den Tagen vor der Räumung wurde unter anderem von der
Bildzeitung verbreitet, es würde sich bei der Brunnen183 um ein „linkes
Terrornest“ handeln und es würden sich dort „Hassbrenner“ und
„Krawallchaoten“ aufhalten. Dies entbehrt jedoch jeglicher Grundlage und
die Beweise hierfür konnten von keiner Seite erbracht werden. Vor diesem
Hintergrund erscheinen die Warnanrufe vor der tatsächlichen Räumung und
die an das Hausprojekt gerichteten Emails von einem angeblich
wohlmeinenden Polizisten in einem anderen Licht. Wir sind davon überzeugt,
dass eine gewalttätige Verteidigung des Hauses forciert werden sollte, um
den zahlreich eingeladenen Pressevertretern ein gefährliches Terrornest
präsentieren zu können. Zitat aus einer Email an die Brunnen183, von Mo.
den 23.11.2009: „Ich bin zwar Polizist, solidarisiere mich aber mit der
Linken Szene. Bitte vertraut mir und bereitet euch auf die Räumung vor, es
sind 4 Hundertschaften für die Räumung vorgesehen, sowie ein SEK – Team.“

Weil dies eine unverhältnismäßige Härte für die Bewohner darstellt, wurde
zuletzt im Jahr 1992 ein Berliner Hausprojekt im November geräumt. Das
Profitinteresse rangierte aber bei der Entscheidungsfindung des rot-roten
Senats offensichtlich weit vor den sozialen Aspekten. Die Gentrifikation,
die „Aufwertung“ ganzer Stadtteile, die Verdrängung einkommensschwacher
Menschen aus ihrem angestammten Kiez, ist auch und gerade in Berlin ein
Fiasko der sogenannten Stadtentwicklung. Anstatt lebendige und gewachsene
Nachbarschaftsstrukturen zu erhalten, wird Platz für eine unpersönliche
und kurzfristig profitmaximierende Nutzung geschaffen. Ein soziales und
nachhaltiges Stadtentwicklungskonzept müsste diese alternativen Lebens-
Arbeits- und Wohnformen miteinbeziehen und sogar fördern.

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http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/pressemitteilung-des-brunnen183-kollektivs/feed/
Aufruf – Call 4 Action – Mois d’actions http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/aufruf-call-4-action-mois-dactions/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/aufruf-call-4-action-mois-dactions/#comments Fri, 04 Dec 2009 08:36:40 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/aufruf-call-4-action-mois-dactions/ Unsere Utopien gegen ihren [...]]]> Aufruf – Call 4 Action – Mois d’actions

Here you can read our Call-for-Action in different languages. Atm it is available in de + en + fr. Asap we will post it in further languages. If you can plz help us with the translations. =) thx

to read them click here -->

Unsere Utopien gegen ihren Profit!

Aktionsmonat für autonome Freiräume und gegen Repression!

Die Zeit ist reif für eine unkontrollierbare Bewegung…

Dies ist ein Aufruf, der sich an alle selbst von Repression und Ausgrenzung betroffenen oder solidarischen Menschen, an alle Kleingruppen und linken Zusammenhänge, Künstler_innen und Aktivist_innen wendet. Er wurde formuliert, da die letzten Wochen in Berlin und in anderen Städten und Ländern turbulent waren und die Ereignisse sich überschlugen.
Es ist oft das gleiche Schema: Sobald sich Menschen einen Freiraum schaffen um dort kollektiv neue Formen des Zusammenlebens und -kämpfens zu erproben, schlägt der Staat mit seinen Repressionsorganen zu. Es kommt zu Räumungen, Verhaftungen und letztendlich auch zu Prozessen. Egal ob Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hamburg, Dresden oder Oldenburg: in der kapitalistischen Verwertungslogik ist kein Platz für Freiräume. Uns reicht es schon lange und – es wird Zeit das wir gemeinsam zurückschlagen!

Die Situation in Berlin…

In den frühen Morgenstunden des 16. November wurde Tobi in der Nähe von 2 brennenden Autos festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, diese angezündet zu haben, und er sitzt nun in U-Haft. Am selben Nachmittag stürmte die Polizei gleich zwei Hausprojekte in Berlin: die Liebig 14 und die Liebig 34. Menschen wurden in ihren Zimmern eingesperrt und geschlagen, es gab kaum Zeug_innen der Durchsuchung, die Bullen verhielten sich gewohnt rüpelhaft. Eine Woche später wurde die Brunnenstr. 183 widerrechtlich geräumt. Die Einrichtung wurde von den Bullen zerschlagen, alle Fenster herrausgerissen und das Haus unbewohnbar gemacht. 40 Männer, Frauen und Kinder sitzen auf der Straße.

Die Antwort darauf folgte schnell: 3 große Solidemos,und etliche Soli-Aktionen in Berlin und anderen Städten. Viele Menschen wurden dabei festgenommen, gegen mindestens 2 wurde ein Haftbefehl ausgesprochen. Berlin ähnelt zur Zeit einer Polizeistadt, Platzverweise werden ständig wahllos verteilt, Kleingruppen werden verfolgt, Menschen werden auf der Straße kontrolliert und durchsucht, Wannen und Zivis prägen das Stadtbild.

Zugleich hetzt ein Teil der die Medien massiv gegen die linke Szene und die Hausprojekte: Die U-Haft von Alex wurde von der Springerpresse gefordert, Tobi wurde vorverurteilt und mit Namen und Gesicht auf der Titelseite abgedruckt und es wird dazu aufgerufen, die „Terrornester“ endlich zu räumen. Dies ist eingebettet in die staatliche Kampagne gegen „Linksextremismus“, die die linke Szene isolieren und mit Neonazistrukturen gleichsetzen soll.

Dass ein Repressionsschlag kommen musste, war abzusehen: Die linke Szene hat in den letzten Jahren mit vielen Demos und Aktionen dass Thema Stadtumstrukturierung und Freiräume auf die politische Tagesordnung gesetzt und im Bewusstsein der Menschen gehalten. Die Berliner Polizei und Justiz gab in den letzten Monaten wiederholt ihre Hilflosigkeit gegenüber den militanten Aktionen zu, blamierte sich kräftig und verwies die Lösung des Problems an die Politik. Sie beklagte sich vermehrt, dass die verschiedenen Aktivitäten auch von einem großen Teil der Bevölkerung durchaus mit Sympathie begegnet wird. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn unsere Politik betrifft nicht nur unsere Projekte.

Denn nicht nur linke Hausprojekte sind von der Gentrifizierung bedroht, der Prozess der Aufwertung und der damit einhergehenden Verdrängung betrifft einen Großteil der Menschen in den Berliner Innenstadtbezirken! Während die Armut nicht nur in Berlin seit Jahren ständig steigt, explodieren hier gleichzeitig die Mieten. Die verschärfte Ausrichtung der Gesellschaft an Profitinteressen betrifft viele gesellschaftliche Bereiche, und stößt auch an vielen Stellen auf Protest, wie z.B. die weltweite Besetzungswelle an den Unis.

Hetze gegen Hausprojekte ist das eine – vermeintliche politische Kompromisse das andere. Wir befinden uns derzeit in Berlin in der Situation, dass das Thema steigende Mieten und Gentrifzierung gerade von allen Seiten aufgegriffen wird. Das ist erstmal ein Erfolg – aber birgt auch Gefahr. Denn die politische Strategie ist klar: durch ein paar kosmetische Änderungen an den Mietgesetzen sollen die Betroffenen eingelullt werden, soll der alltägliche und allnächtliche Widerstand isoliert werden, um ihn dann durch Bullen und Staat zerschlagen zu lassen. Lassen wir uns nicht isolieren – und lassen wir uns auch nicht mit eine paar kosmetischen Kleinigkeiten abspeisen!

Und darüber hinaus…

Es brodelt nicht nur in Berlin kräftig rund um Freiräume und andere emanzipatorische Bewegungen. Auch in anderen Städten organisiert sich Widerstand auf vielen Ebenen, sind Häuser bedroht, werden besetzt und geräumt, Freiraumbewegungen leben in vielen Städten auf, Menschen wehren sich gegen Repression, Verdrängung und Überwachung. In Hamburg wurde gerade während einer Freiraumdemo ein kurz zuvor besetztes Haus geräumt, und ein Angriff auf die Roten Flora wird medial vorbereitet. In Erfurt wurde das langjährig besetzte Topf und Söhne Gelände mit einem wahnwitzigen Polizeieinsatz geräumt, die anschließende stille Besetzung des Kegelheims wurde noch am selben Abend nach ihrer Bekanntgabe gewaltsam beendet.
In den Niederlanden wurde vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, dass die komplette Besetzer_innenszene kriminalisiert und das Besetzen und die Unterstützung dessen illegalisiert. Dies ist auch ein „Erfolg“ von medialer Hetze und mangelnder Solidarität, die nach bekanntgabe hätte erfolgen können. Auch in Lodz/Polen gab es vor kurzem eine brutale Razzia im Squat K50. Des weiteren wurde auch das bekannte Squat Milada in Prag geräumt.

Ob Erfurt, Hamburg, Wien, Magdeburg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenburg, Prag, Lodz, Berlin und Dresden – überall die gleiche Scheisse, und die gleiche Repression…

Denn da wo sich Menschen gegen die sich verschärfenden kapitalistischen Verhältnisse wehren, sitzen auch Menschen in den Knästen, die sich für ihre Utopien von einer besseren Welt engagieren. Wenn eine Bewegung zu sehr an Boden gewinnt, kommt es zu Repressionsschlägen, um die Bewegung zu isolieren, zu kriminalisieren und damit zu brechen, wie gerade aktuell in Berlin oder das letzte Jahr in Griechenland. Dagegen müssen wir uns wehren und unsere Solidarität zeigen!

Überregionaler Aktionsmonat…

Wir wollen euch dazu aufrufen, euch mit euren Mitteln und Möglichkeiten an einem Aktionsmonat für unsere Freiräume und gegen die Repression einzubringen. Wir denken dass es wichtig ist, den Gesamtzusammenhang zu sehen und solidarisch zu sein, aber gerade auch lokal zu agieren, um unsere Strukturen auszubauen, Erfahrungen zu sammeln und unkontrollierbar zu sein. Große Demos in Berlin oder Hamburg können genau das momentan nicht leisten. Wir erhoffen uns einen ähnlichen Effekt wie es damals bei der Räumung des Ungdomshuset gab, dort kam es hier spontan in über 20 Städten zu Solidaritätsaktionen, welche die Größe und die Vielfältigkeit unserer Bewegung sehr gut zum Ausdruck brachte. Neben den Aktionen möchten wir euch auffordern eure Sichtweisen auf Freiräume uns mitzuteilen, was bedeutet es in Ostdeutschland oder anderswo ein AJZ aufzubauen, wo sind die Unterschiede zwischen Projekten in Groß- und Kleinstädten, wie entwickeln sich diese Räume? Ziel ist es, möglichst viele Artikel und Berichte zu sammeln und dann diese gemeinsam in eine Broschüre einfließen zu lassen.

Egal ob Straßentheater, Infoveranstaltungen, Reclaim the Streets, spontane Demos, das Schaffen neuer Freiräume, Flugiverteilaktionen, öffentliches Kino, Konzerte im öffentlichen Raum, Straßenbahnpartys, nächtliche Spaziergänge, Solipartys… sucht eure Aktionsformen und zeigen wir gemeinsam, dass wir diese Scheiße satt haben.

Eckdaten:
Der Aktionsmonat beginnt JETZT und wir werden am 3. Januar auf einer SonderVV besprechen wie es weitergeht!

Silvester – beteiligt euch an den lokalen Antirepressions- / Antiknastdemos!

Schickt eure Berichte und alles weitere an: wba-actionweeks@riseup.net

Unkontrollierbar, vielfältig, subversiv, kreativ – sorgen wir für einen heißen Winter!

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Our Utopias versus your Profits!

Action month for autonomous free spaces and against repression!
Time has come for an uncontrollable movement…

This is an appeal/invocation to all of you who have been affected by repression and foreclosure(exclusion) or who feel solidarity for those who have, to all small groups and left communities/, artists and activists. It goes out now because the last weeks have been very tumoultously, so many things were happening, not just in Berlin, but also in many other cities and countries.
It’s almost the same procedure over and over again: The minute people allow themselves room for a free space to work collectively on new ways of living and fighting together, State is fighting back with Its repression organs. Evictions, arrests and law cases turn up on the pale. No matter if it’s Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hamburg, Dresden or Oldenburg: in the capitalist reclamation logic there is no space for free space. We have had enough of it – so now it’s time to fight back together!

The situation in Berlin…

In the early morning hours of November 16th Tobi was arrested close by two burning cars. He is being suspected of having burned those cars and is in detention while awaiting a trial now. The same afternoon the police ran into two house projects in Berlin: Liebig14 and Liebig34, people were locked in their rooms and beaten up, there were almost no witnesses of the razzia, the cops were rowdily as usually. One week later Brunnenstraße 183 was evicted illegally. The whole house was smashed by the cops, all windows broken out, the house made impossible to live in. 40 men, women and kids are sitting on the street now.

There was a quick answer responding to that: 3 big solidarity demos, lots of solidarity actions in Berlin and other cities. Many people have been arrested during that, there has been a spoken out arrest warrant against at least two people. Berlin really ressembles a city overtaken by the police, sending-offs being given to random people, small groups being persecuted, people on streets being controlled and searched, vans of cops and civil cops everywhere.

The same time parts of the media badgers pretty strong against the left scene and the house projects: The arrest of Alex was demanded by the Springerpresse, Tobi was judged too early, his face and name being printed on the front pages, combined with the demands/calls to finally clear up those “terror nests”. This is just one of the points in the state’s campaign against “left-wing extremism” which is supposed to isolate the left scene and equalize it with the neonazi structures.

It was obvious that repression like that would appear after the left scene has hold lots of demonstrations and many actions were going on about gentrification and free spaces over the past years to keep those topics in peoples minds. All over the last months the police and judiciary of Berlin repeatedly admitted their helplessness against militant actions, they made a fool of themselves and transferred the job to solve this problem to politics. They were also complaining about several different actions receiving the sympathy of a majority of the population. Which is not a big surprise at all as our politics do not only refer to the left house projects but also a big amount of people living in the innercity districts! It is not just us suffering from gentrification and upgrading and the therefore appearing suppression, but also the majority of people living in those innercity districts! While pauperism is increasing in Berlin, there is also an explosion of rents taking place. There are many parts of society being affected by societys increasing interest in profits and there is also lots of protest against that like the worldwide squatted universities show.

Badgering against the house projects is one thing – pretended political compromises another one. In Berlin we are confronted with the higher and higher climbing rents and gentrifications from all sides right now. First of all that is a success – but it also means danger. That means the danger of the following political strategy: the people being affected are supposed to be appeased/satisfied with some tiny little changes of the laws concerning the rents, the daily and nightly resistance is supposed to be isolated just to be smashed by the cops and the state. We don’t let them isolate us! We don’t let them try to appease us!

Further more…

Not just Berlin is heating up concerning the free spaces and other emancipatory movements. There are also other cities where resistance is organized on different kinds of levels, houses are in danger, are squatted and evicted, free space movements revive in many cities, people fight repression, suppression and observation. In Hamburg has a just recently squatted house been evicted during free space demonstration and a raid against Rote Flora is being prepared by the media. In Erfurt the Topf und Söhne territory, which was a squat for a long time now, has been evicted with a crazy amount of cops, the silent squatting of Kegelheim which followed was ended violently the evening of the announcement.

In the Netherlands there has just been passed a law which criminalizes the whole squatter scene and illegalizes squatting and also the support of squatting. The pass of that law can also be counted as a “success” of the media badgering and a lack of solidarity that should have been shown after the announcement. In Lodz/Poland there has also been a brutal razzia in the squat K50. The well-know squat Milada in Prague was evicted.

Whether Erfurt, Hamburg, Vienna, Magdeburg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenburg, Prague, Lodz, Berlin or Dresden – it is the same shit, the same repression everywhere…

Because where people fight against the capitalistic measures getting worse and worse, those people are in jail for getting involved with fighting for their utopias of a better world. In case a movement gains in importance, there is always repression following/fighting back to isolate the movement, criminalize it and brake it like in Berlin now or in Greece last year. We have to fight that and show solidarity!

Supra-regional action month…

We want to call on you to take part in our action month for our free spaces and against repression with your possibilities and resources. We think it is important to see the whole context and show solidarity, but also act local to enlarge our structures, gain experiences and be uncontrollable. We cannot afford big demos in Berlin or Hamburg right now. We hope that there is gonna be a similar movement starting like after the eviction of Ungdomshuset, where there have been solidarity actions taking place in more than 20 cities showing the greatness and diversity of our movement. Besides actions we want to call on you to communicate your perception of free spaces to others, what does it mean to build up an alternative youth centre in eastern Germany or elsewhere, where are the differences in between projects in bigger and smaller cities, how do these spaces develope? The aim is to collect as many articles and stories as possible and make all of them together into one brochure.

Whatever it is, theater on the street, an information event, Reclaim the Street, spontaneous demos, creating new free spaces, flyering, public cinema, concerts in public space, tramparties, going for nightwalk, solidarity parties…find some forms of action and we all together show that we’re done with that shit.

Dates:
The action month is starting RIGHT NOW and we will have a special VV on January 3rd to discuss how to continue!

New Year’s Eve – take part in the lokal antirepression and antijail demos!

Send your reports and everything else to: wba-actionweeks@riseup.net

Uncontrollable, diverse, subversive, creative – we create a hot winter!

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Nos utopies contre leurs profits !

Un mois d’actions pour les espaces de liberté et contre la répression !
Il est temps pour un mouvement incontrôlable…

Ceci est un appel qui s’adresse a toutes les victimes de répression et de discrimination ,a tous les humains solidaires, a tous les petits groupes de mouvements, y compris de gauche, ainsi qu’à tous les artistes et activistes. Cet appel a été formulé suite aux dernières semaines turbulentes qu’a subit Berlin ainsi que plusieurs autres villes et pays, dans lesquelles les événements se sont succédés.
Il se produit souvent le même schéma : dès que des humains donnent le jour a un espace de liberté, afin d’y expérimenter d’autres formes de coexistence et de lutte en collectif , l’état répond avec ses organes de répression. Il s’en suit des expulsions d’humains de leurs lieux de vie, des arrestations et des procès. Peu importe qu’il s’agisse de Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hambourg, Dresde ou Oldenburg : il n’y a pas de place pour des espaces de liberté et d’auto organisation dans la logique d’exploitation capitaliste. Cela fait déjà longtemps qu’on en a ras le bol et – ensemble, le moment est venu de riposter !
La situation à berlin…
A l’aube du 16. Novembre, Tobi fut arrêté non loin de 2 voitures qui brûlaient. Il lui est reproché d’avoir mit le feu à ces 2 véhicules et à présent il se situe en détention préventive. Le même après midi la police a rendu visite à 2 Hausprojekte à Berlin : la liebig 14 et la Liebig 34. Des personnes furent enfermées et frappées dans leurs chambres, il n’y avait pratiquement pas de témoins de la perquisition, les flics se sont conduit, comme toujours, de manière violente. La brunnenstrasse 183 fut vidé illicitement une semaine plus tard. Les habitations ainsi que les fenêtres furent détruites par les flics, il n est plus possible de vivre dans ces lieux maintenant. 40 femmes, hommes, enfants sont à présent à la rue.
Les réponses à ces événements furent rapides : 3 grandes manifestations de solidarité ainsi que quelques autres actions de solidarité à Berlin et dans d’autres villes. Beaucoup de personnes furent arrêtés. un mandat d’arrêt a été prononcé contre au moins 2 d’entre elles. Berlin, en ce moment, est infesté par la police. Des interdictions de stationnement sont distribuées sans discernement à des gens marchant dans les quartiers concernés, des petits groupes sont régulièrement suivis par la police, des personnes se font contrôler et fouiller dans la rue, les camions de flics et les policiers en civil marquent l’image de la ville.
En même temps, une partie des médias criminalisent la scène de gauche et les hausprojekte : la détention préventive d’Alex fut soutenue par la presse à scandale, Tobi fut jugé, nommé et affiché (photo) sur la première page et les médias appelaient à enfin vider « ces nids où nait la terreur ». Ceci est un exemple de la campagne de l’état contre l’extrême 
gauche qui a pour but d’isoler notre mouvement et de le mettre au même niveau que les structures néonazies.
Qu’une vague de répression allait venir était à prévoir. Ces dernières années, la scène de gauche, avec beaucoup de manifestations et d’actions, a mis en avant le thème de la restructuration urbaine et des espaces de liberté, et a porté ce thème à un niveau politique quotidien, en les rappelant ainsi à la conscience des humains. La police et la justice berlinoise ont à plusieures reprises montré leur impuissance contre les actions militantes, se sont fortement ridiculisées, et se sont déchargées du problème sur la politique. Ils se plaignaient régulièrement que les différentes actions soient vues avec sympathie par une partie de la population. Ceci n’étant pas étonnant car cette politique ne concerne pas seulement nos maisons. Il n’y a pas que nos hausprojekte qui sont menacées par la gentrification, le processus de « revalorisation » suivi du repoussement des habitants modestes vers la périphérie, concerne déjà une grande partie des humains vivant dans le centre de Berlin ! Pendant que la pauvreté prend constamment du terrain, les loyers explosent. Cette société qui s’oriente de plus en plus vers la recherche du profit se heurte, dans plusieurs milieux différents, à des protestations, comme par exemple la vague internationale d’occupation des universités.
La persécution des Hausprojekte est une chose – le supposé compromis politique une autre. Nous nous trouvons actuellement à Berlin dans une situation où le thème des loyers montants et de la gentifrication a pris le dessus. Ceci est premièrement une réussite – mais aussi un danger. La stratégie politique est claire : les lois de bail sont modifiées avec quelques changements cosmétiques afin de calmer les concernés, d’isoler la résistance et d’ensuite la détruire avec les flics et l’état. Nous ne nous laissons pas isoler – et notre mécontentement ne se laissera pas calmer par quelques miettes cosmétiques.
Et par-dessus tout…
Cela ne bouillonne pas seulement autour des espaces de liberté et des autres mouvements émancipatoires berlinois. Le mouvement de résistance s’organise aussi dans d’autres villes, où des maisons sont en danger, sont occupées puis vidées. Des mouvements pour les espaces de liberté naissent un peu partout, des humains s’opposent contre la répression, la discrimination et la surveillance. A Hambourg une maison qui venait tout juste d’être occupée lors d’une manifestation pour plus d’espace de liberté fut vidée et une attaque sur la roten flora est médialement organisée. A Erfurt, la maison occupée depuis plusieures années Topf und Söhne Gelände fut vidée avec une mobilisation surprenante de police. A la suite cette expulsion, le Kegelheim fut occupé, puis, juste après sa déclaration publique, violement vidé le soir même.
Une loi fut mise en place aux Pays-Bas il y a quelques semaines qui criminalise toute la scène des squatteurs et qui illégalise toute forme de solidarité envers les occupations. Ceci est entre autre un « succès » des médias ainsi que du manque de solidarité, qui aurait pu 
combattre la répression. Aussi à Lodz en Pologne a eu lieu une brutale razzia dans le squat K50. D’après les dernières informations, le squat Milada à Prague fut aussi vidé.
Qu’il s’agisse d’Erfurt, Hambourg, Vienne, Magdebourg, Münster, Wilhelmshaven, Oldenbourg, Prague, Lodz, Berlin et Dresde – partout la même merde et la même répression…
car partout où se trouve des femmes et des hommes qui s’opposent aux conditions capitalistes, il y a des humains enfermés dans les prisons, s’engageant pour l’utopie d’une meilleure vie. Lorsqu’un mouvement prend de l’ampleur, il en suit des vagues de répression, leur but étant d’isoler le mouvement, de le criminaliser pour ensuite l’étouffer. Ce schéma se produit actuellement à Berlin tout comme en Grèce, depuis quelques années. Nous devons nous opposer et montrer notre solidarité !
Un moi d’actions internationales, interrégionales …
Nous voulons vous appeler à vous engager dans ce mois d’actions, avec vos moyens et capacités, contre la répression et pour plus d’espaces de liberté. Nous pensons qu’il est important de regarder ce qui se passe autour de nous et d’être solidaire, mais surtout d’agir localement afin d’étendre nos structures, de rassembler nos expériences et d’être incontrôlable. Les grandes manifestations berlinoises et d’Hambourg n’ont pas assez d’impact. Nous espérons un effet comme lors des expulsions d’Ungdomshuset. Lors de l’expulsion il y eu plus de 20 villes qui montrèrent spontanément leur solidarité, ainsi que la force et la diversité de notre mouvement. En plus de vos actions nous aimerions vous demandez de nous faire partager votre point de vue sur les espaces de liberté, où sont les différences entre les petites et grandes villes, comment se développent ces espaces? Le but est de réunir le plus de reportages possible pour en faire une brochure.

Peut-importe qu’il s’agisse de théâtre de rue, de soirées de discussion et d’informations, Reclame the Streets, des manifestations spontanées, la création de nouveaux espaces de liberté, du cinéma pour tous, des concerts dans des lieux publiques, des fêtes dans les transports en commun tel que métro, des ballades nocturnes, des fêtes de solidarité… cherchez votre forme d’action et ensemble montrons leur qu’on en a marre de cette merde.
Le mois d’action commence MAINTENANT et nous allons discuter de la suite dans une assemblée générale exceptionnelle prévue le 3 janvier 2009 !!
Au premier de l’an – engager vous aux actions locales contre la répression et aux manifestations anti-prison !
Envoyer vos reportages et le reste à : wba-actionweeks@riseup.net
Incontrôlables, divers, subversif et créatifs – veillons pour un hiver chaud !

WBA .BLOGSPORT.DE
V.i.S.d.P.B.Setzerin ; Brunnenstrasse 183 ; 10999 Berlin

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http://brunnen183.blogsport.de/2009/12/04/aufruf-call-4-action-mois-dactions/feed/
Demostart um 20:00 Oranienplatz http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/26/demostart-um-2000-oranienburger-platz/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/26/demostart-um-2000-oranienburger-platz/#comments Thu, 26 Nov 2009 14:13:26 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/26/demostart-um-2000-oranienburger-platz/ Der Demobegin wurde von 19:00 auf 20:00 Uhr verlegt.

überarbeitete version

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http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/26/demostart-um-2000-oranienburger-platz/feed/
Reaktionen auf die Brunnen 183 Räumung http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung-2/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung-2/#comments Wed, 25 Nov 2009 15:57:57 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung-2/ Heute wurde das Hausprojekt Brunnen183 von 6 Hundertschaften brutal am hellerlichten Tag geräumt.

Ihr bestimmt den Termin, wir den Preis!

schluss mit lustig

Kommt alle zu den Demonstrationen. Wir wehren uns!!!
Kommt zum Warmup am 25.11.2009 um 20.00 Uhr am Kollwitzplatz
und zur Großdemonstrationen am 26.11.2009 um 19.00 am O-Platz.
Heute, Morgen, alle Tage- wir kämpfen weiter- keine Frage!

Das Hausprojekt Brunnen183 gehörte zu den bedrohten Hausprojekten in Berlin, genau wie die Liebig 14, Rigaer94 und der Schwarzer Kanal, kämpfte die Brunnen183 seit über 15 Jahren um den Erhalt der Freiräume.
Wir bleiben Alle!

Die Brunnen183 gab als Projekt Menschen unterschiedlichen Alters und aus vielen verschiedenen Ländern ein zu Hause. Sie sieht sich als soziales Wohn- und Kunstprojekt, dass auch durch den im Erdgeschoss angesiedelten Umsonstladen vielen Menschen und Nachbar/innen die Möglichkeit gab, materielle Güter ohne Geld auszutauschen und dadurch dem Verwertungszwang etwas entgegenzusetzen.

Mit einem Großaufgebot von 600 Einsatzkräften räumte die Polizei, als Amtshilfe für den Gerichtsvollzieher das Haus. Neben Hundertschaften und Helikopter wurde auch das SEK bei der Räumung eingesetzt. Die gesamte Brunnenstraße wurde abgesperrt und auch in F-Hain und X-Berg war die grüne Armarda mehr als präsent. Solidaritätsbekundungen gab es trotzdem und wenige Minuten nach der Räumung fanden sich zahlreiche Aktivist/innen zur Unterstützung ein.

Trotzdem die Bewohner/innen bereit waren, dass Haus zu kaufen, verweigerte der neue Eigentümer sich einem Verkauf und wie schon üblich war auch keine wirkliche Unterstützung von politischer Seite zu erwarten.
Verantwortlich für diese Räumung ist der nicht nur der Neubesitzer und Passauer Arzt der auf einem Räumungstitel bestand, sondern auch der Berliner Senat und sein Liegenschaftsfond, welche weder einem Haustausch, Ersatzobjekten noch einer politischen Lösung zustimmten. Jegliche Zugeständnisse und politische Bekundungen erweisen sich als leeres Gewäsch.

Nach der Studie gegen Linksextremismus und dem so genannten „runden Tische der Experten“, versucht die Berliner Polizei ihr Bild in der Öffentlichkeit gerade zu rücken. So überfielen sie erst letzte Woche mit einem Großaufgebot die Liebigstr. 14 und 34. Und trotzdem, sind ihnen auch weiterhin Freiräume, die sich jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik etablieren ein Dorn im Auge. Ob Rückzugsräume oder Ausgangspunkte: unsere Freiräume werden wir verteidigen und uns nicht widerstandslos nehmen lassen!

Jede Räumung hat ihren Preis, welchen bestimmen wir!

http://wba.blogsport.de

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http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung-2/feed/
Reaktionen auf die Brunnen 183 Räumung http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung/ http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung/#comments Wed, 25 Nov 2009 15:55:27 +0000 brunnen183 Allgemein http://brunnen183.blogsport.de/2009/11/25/reaktionen-auf-die-brunnen-183-raeumung/ Heute wurde das Hausprojekt Brunnen183 von 6 Hundertschaften brutal am hellerlichten Tag geräumt.

Ihr bestimmt den Termin, wir den Preis!

schluss mit lustig

Kommt alle zu den Demonstrationen. Wir wehren uns!!!
Kommt zum Warmup am 25.11.2009 um 20.00 Uhr am Kollwitzplatz
und zur Großdemonstrationen am 26.11.2009 um 19.00 am O-Platz.
Heute, Morgen, alle Tage- wir kämpfen weiter- keine Frage!

Das Hausprojekt Brunnen183 gehörte zu den bedrohten Hausprojekten in Berlin, genau wie die Liebig 14, Rigaer94 und der Schwarzer Kanal, kämpfte die Brunnen183 seit über 15 Jahren um den Erhalt der Freiräume.
Wir bleiben Alle!

Die Brunnen183 gab als Projekt Menschen unterschiedlichen Alters und aus vielen verschiedenen Ländern ein zu Hause. Sie sieht sich als soziales Wohn- und Kunstprojekt, dass auch durch den im Erdgeschoss angesiedelten Umsonstladen vielen Menschen und Nachbar/innen die Möglichkeit gab, materielle Güter ohne Geld auszutauschen und dadurch dem Verwertungszwang etwas entgegenzusetzen.

Mit einem Großaufgebot von 600 Einsatzkräften räumte die Polizei, als Amtshilfe für den Gerichtsvollzieher das Haus. Neben Hundertschaften und Helikopter wurde auch das SEK bei der Räumung eingesetzt. Die gesamte Brunnenstraße wurde abgesperrt und auch in F-Hain und X-Berg war die grüne Armarda mehr als präsent. Solidaritätsbekundungen gab es trotzdem und wenige Minuten nach der Räumung fanden sich zahlreiche Aktivist/innen zur Unterstützung ein.

Trotzdem die Bewohner/innen bereit waren, dass Haus zu kaufen, verweigerte der neue Eigentümer sich einem Verkauf und wie schon üblich war auch keine wirkliche Unterstützung von politischer Seite zu erwarten.
Verantwortlich für diese Räumung ist der nicht nur der Neubesitzer und Passauer Arzt der auf einem Räumungstitel bestand, sondern auch der Berliner Senat und sein Liegenschaftsfond, welche weder einem Haustausch, Ersatzobjekten noch einer politischen Lösung zustimmten. Jegliche Zugeständnisse und politische Bekundungen erweisen sich als leeres Gewäsch.

Nach der Studie gegen Linksextremismus und dem so genannten „runden Tische der Experten“, versucht die Berliner Polizei ihr Bild in der Öffentlichkeit gerade zu rücken. So überfielen sie erst letzte Woche mit einem Großaufgebot die Liebigstr. 14 und 34. Und trotzdem, sind ihnen auch weiterhin Freiräume, die sich jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik etablieren ein Dorn im Auge. Ob Rückzugsräume oder Ausgangspunkte: unsere Freiräume werden wir verteidigen und uns nicht widerstandslos nehmen lassen!

Jede Räumung hat ihren Preis, welchen bestimmen wir!

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