Die hier aufgeführten Projekte, Gruppen und Einzelpersonen unterstützen die Brunnenstraße 183 mit ihrer Unterzeichnung der untenstehenden Solidaritätserklärung. Willst Du/wollt Ihr Euch ebenfalls auf diese Weise mit der Brunnen183 solidarisch zeigen, dann schreibt uns an brunnen183_support [ät] riseup [pünkt] net, unter welchem Namen Ihr aufgeführt werden wollt und ob wir Euch verlinken können, oder nutzt unser Kontaktformular.
Solidarität ist eine Waffe!

UnterstützerInnen so far:

Brunnenstraße 6/7 Berlin
New Yorck im Bethanien Berlin
Linienstraße 206 Berlin
Kirche von unten – KvU Berlin
Subversiv Berlin
Initiativkreis MediaSpree versenken – AG Spreepirat_innen Berlin
Hedonist International – Sektion Sonne und Solidarität [SONSOL]
Andreas Heinze – Filmvorführer – Berlin
Initiative „Tempelhof für Alle“ Berlin
SO36 Berlin
la Datscha Potsdam
Initiative zum Erhalt der Eisfabrik – Berlin
Lokal Berlin
Schokoladen Mitte Berlin
Liebigstraße 14 Berlin
Natalie Gravenor, Bewohnerin des umgebenden Kiezes
Systemfehler Schenkladen Berlin
Kurzer Prozess – Rap – Nürnberg
AZ Conni Dresden
Lu15 – Tübingen
Gruppe BULG – Hamburg
Keep It Evil Hardcore Festival – Nürnberg
Kinzigstraße 9 – Berlin
Freundeskreis Videoclips – Berlin
Rosalind Higman, Bewohnerin des umgebenden Kiezes
Køpi – Berlin

Solidaritätserklärung:

Brunnenstraße 183 muss bleiben!

Das Hausprojekt in der Brunnenstraße 183 in Berlin Mitte ist derzeit akut
räumungsbedroht, da sich der Berliner Senat weigert, einem für alle
beteiligten Seiten zufrieden stellenden Vermittlungsvorschlag, der einen
Ringtausch und damit den Erwerb des Hauses durch die
Bewohner_innengemeinschaft vorsieht, zuzustimmen.

Das Hausprojekt Brunnenstraße 183 ist nicht nur ein Wohnprojekt. Es
beherbergt neben einem Umsonstladen auch zahlreiche subkulturelle
Einrichtungen und zwei eingetragene Vereine (“Informationsladen dritte
Welt e.V.” und “Open Heads, Verein zur
Förderung von Kunst und zeitgenössischen Medien e.V.”).

Wir solidarisieren uns mit den Bewohner_innen und Nutzer_innen des Hauses,
und wir fordern hiermit den Berliner Senat, insbesondere den regierenden
Bürgermeister Klaus Wowereit und den Finanzsenator Ulrich Nußbaum auf, die
starrköpfige Haltung ihrer Behörden zu überdenken, Vernunft anzunehmen und
dem vorgetragenen Vorschlag zuzustimmen oder andernfalls die Konsequenzen
ihrer Entscheidungen zu tragen.

Es geht um mehr als nur ein Haus. Es geht ums Prinzip. Gentrification und
Umstrukturierung, steigende Mieten und Vertreibung einkommensschwächerer
Bevölkerungsgruppen gehen uns alle an. Wo Regierende von Weltoffenheit und
Toleranz reden, während sie gleichzeitig alternative Lebensentwürfe und
Wohnformen zwangsräumen und zubetonieren lassen, da wird Widerstand zur
logischen Konsequenz.

Die Stadt gehört uns allen!
Die Häuser denen, die drin wohnen!
Wir bleiben alle!

Brunnen183 Soligruppe